Geht ganz leicht: Tipps für deine Android-Sicherheit

Sicherheit geht immer vor. Dass das auch beim Thema Smartphone ganz weit oben stehen sollte, ist klar. Schließlich hat sich das moderne Handy zu einem Alltagsbegleiter gemausert, in dem wir viele persönliche und sensible Daten abspeichern. Leider hört man immer häufiger von Datenraub durch unsichere Smartphones und viele Handy-Nutzer fühlen sich verunsichert. Über Apps und den installierten Webbrowser werden tagtäglich hunderte Passwörter gesichert, die ohne das nötige Maß Vorsicht schnell in die falschen Hände fallen könnten. Damit eure Daten nicht so ein schreckliches Schicksal ereilen, verraten wir euch hier, wie ihr die Sicherheit eures Android Phones erhöhen könnt.

Sicherheit für euer Android-Smartphone

Android Sicherheit

Tag für Tag mehren sich die News über neue Schadsoftware, Trojaner oder Viren, die sich im Handumdrehen mit jedem Smartphone verbinden können. Dabei steht zwar nicht immer der Datendiebstahl im Vordergrund, ein infiziertes Smartphone ist aber dennoch extrem ärgerlich.

Was Apple mit ihrem „unhackbaren" iOS voraus hat, muss bei Android-Geräten noch speziell und von jedem Nutzer einzeln eingestellt werden. Der Google Play Store hat dabei etliche unterschiedliche Antivirenprogramme zur Auswahl, die den Nutzer vor die Qual der Wahl stellt. Viele der angebotenen Apps sind dabei mittlerweile sehr gut, jedoch kann keine wirklich zu hundert Prozent versprechen, vor sämtlich Viren und Malware-Angriffen abzusichern. Das ist aufgrund der stetig wachsenden Zahl an unterschiedlichen Gefahren schlicht unmöglich. Dennoch muss ein Virenscanner her, zumindest um sich selbst auf der sicheren Seite zu fühlen. Beim ersten Besuch im Play Store muss man sich zunächst einmal entscheiden, ob das Anti-Viren-Programm kostenlos oder gebührenpflichtig sein soll. Denn entgegen dem üblichen Standard für Windows-Computer muss eine wirklich gute Antiviren-App nicht immer Geld kosten. Tatsächlich zählt eine Gratis-App zu den besten Virenstoppern überhaupt und sticht dank zahlreicher Features und einem wirklich hochwertigen Schutz die bezahlte Konkurrenz locker aus. So rangiert die App „Sophos Free Antivirus and Security" unter den Top-Programmen gegen digitale Angriffe und zeigt dabei, dass Android-Sicherheit nicht unbedingt Geld kosten muss. Die gebührenpflichtige Konkurrenz durch großen Namen wie Kaspersky, G-Data oder Norton hat logischerweise auch ihre Vorzüge, ist bei normaler Nutzung des Smartphones aber eigentlich nicht notwendig.

Ohnehin ist Android mittlerweile recht gut von Haus aus abgesichert, was aber spätestens bei der frequenten Nutzung des Webbrowsers und dem Download externer Apps zu Problemen führen dürfte. Neben dem offiziellen Play Store und dem Ablegern auf Android-basierten Betriebssystemen besteht nämlich die Möglichkeit, externe Anwendungen und Spiele von inoffiziellen und somit eher gefährdeten Websites zu laden. Play Store und Co. reichen aber vollends aus, um das eigene Smartphone mit Apps und Spielereien vollzustopfen, was den Besuch externer Quellen überflüssig macht.

Interne Sicherheit

Klar, Angriffe von außen sind immer möglich. Ob nun über werbeverseuchte Websites oder Spam-Mails ist dabei egal, das Ergebnis ist immer dasselbe: Datendiebstahl oder –verlust. Doch das Thema Sicherheit sollte zuallererst auch beim Smartphone selbst eine Rolle spielen. Wird das Handy nämlich verloren oder gestohlen, sind ohne die nötigen Sicherheitsmaßnahmen schnell sämtliche Daten weg. Schritt 1 wäre dabei die bekannte Handy-Sperre. Zwar verzichtet kaum jemand mehr auf die klassische Code-Sicherung, die meisten wählen jedoch zu einfache oder gängige Kombinationen. Dabei ist ein komplexer Code in Verbindung mit Fingerabdruck oder Gesichtserkennung für den Fall der Fälle das höchste Maß an Sicherheit in vorderster Front. Von Wischmustern ohne den Miteinbezug von Zahlen sollte man jedoch absehen, da diese gut und gerne auch mal zufällig geknackt werden können. Hinzu kommt, dass man bei der Eingabe, besonders mit leicht schmierigen Händen, sein Zeichen hinterlässt. Unter gutem Licht oder mit anderen Methoden kann man Wisch-Codes einfach entschlüsseln. Für Zahlen braucht es wenigstens auch die richtige Reihenfolge. Säubere dein Display daher häufig und nutze eine lange Code-Folge. Um die Displaysperre einzustellen müsst ihr einfach in den Sicherheits-Bereich der Android-Einstellungen gehen und dort die PIN samt auswählbarer, moderner Zweitsicherungen einstellen.

Keine Angst vor dem Verlust deines Handys und deiner Daten, da der Dieb durch dein kaputtes Display eh nichts erkennen kann? Eine Displayreparatur vom Profi muss nicht teuer sein. Bei clickrepair einfach Hersteller, Modell und Defekt angeben und schon werden dir passende Handywerkstätten aufgezeigt, die dein Smartphone wieder zum Laufen bringen können.

Daten verschlüsseln

Daten Verschlüsselung

Unter demselben Stichpunkt gibt es zudem die Möglichkeit, sämtliche Daten auf dem Smartphone speziell zu verschlüsseln. Je nach Menge kann das Absichern zu einem späteren Zeitpunkt jedoch relativ lange dauern. Somit macht es Sinn, die Sicherung schon direkt bei der Einrichtung des Gerätes einzustellen. Wenn es dann mal so sein sollte, dass das geliebte Smartphone wie auch immer abhandengekommen ist, tritt die Suchfunktion auf den Plan. Mit wenigen Klicks lässt sich diese hoch praktische Funktion einrichten, die es dem Nutzer erlaubt, das Handy über ein Programm zu orten. Denn auch wenn das Gerät für immer verloren sein sollte, lässt sich das Smartphone über diese Funktion extern zurücksetzen, was zumindest die persönlichen und sensiblen Daten schützt. Um dies nutzen zu können, braucht es unter Android eine gesonderte App.

Hierfür ist vor allem der „Android Geräte-Manager" zu empfehlen, der das Smartphone mit Google verknüpft. Leider lässt sich diese Funktion schnell unbrauchbar machen, indem der Dieb oder Finder einfach die Internetverbindung kappt. Sollte so etwas passieren und sollten alle oder manche Daten gelöscht werden, macht ein Backup zudem Sinn. Wahlweise lokal oder über ein Cloud-System lassen sich beliebige Daten abspeichern und somit für den Fall der Fälle absichern. Zudem solltet ihr auf sogenannte Roots verzichten. Mithilfe dieser lässt sich das Android-Smartphone knacken und sämtliche Apps nutzbar machen. Was einst als Straftat galt und auch immer noch zu legalen Problemen führt, kann aktuell immer noch im Bereich der Smartphone-Sicherheit zu Problemen führen. Neben der Tatsache, dass bei gerooteten Handys gegebenenfalls die Garantie erlischt, führt das Aufbrechen des Smartphones zu schwerwiegenden Sicherheitslücken. Zwar verlangen einige Apps mittlerweile sogar einen solchen Root-Zugang, sollte man sich den Root jedoch sehr gut überlegen.

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