Lexikon

Im Lexikon sind alle wichtigen Begriffe kurz und knapp für euch erklärt.

Android ist eines der bekanntesten Betriebssysteme für mobile Endgeräte wie Smartphones oder  Tablets. Es basiert auf dem Linux-Kernel und wird quelloffen entwickelt. Entworfen wurde das System von dem von Google gegründeten Konsortium Open Handset Alliance, welchem insgesamt 84 Unternehmen angehören. Fast 60 % der Mobilgeräte werden mit Android ausgeliefert, was das Betriebssystem zu einem der erfolgreichsten auf dem Markt macht. Vor allem die riesige Auswahl an Apps beeindruckt viele Nutzer, ebenso die flexible Individualisierbarkeit.

Der Name Android Cupcake steht für die Version 1.5 des bekannten Betriebssystems, das unter anderem in Smartphones, Tablets und Netbooks Verwendung findet. Ab dieser Version tragen die Android-Releases die Namen einer Süßspeise oder eines Gebäckteilchens, deren erster Buchstabe im Alphabet aufsteigend ist. Cupcake kam erstmals am 30. April 2009 auf den Markt und wurde in den beiden ersten Mobiltelefonen von Samsung auf dem deutschen Markt eingesetzt – dem Samsung Galaxy i7500 und dem Galaxy i5700. Als neue Features verfügte Cupcake beispielsweise über eine Bluetooth-Headset-Unterstützung, eine neue Tastatur mit Texterkennung sowie die Möglichkeit zum Upload von Videos auf YouTube. Mittlerweile wird diese Version nicht mehr unterstützt.

Hinter der Bezeichnung Android Donut verbirgt sich ein Google Betriebssystem für Mobilgeräte mit der Versionsnummer 1.6, das am 15. September 2009 veröffentlicht wurde. Zu den neuen Funktionen zählten damals die Konfigurierbarkeit von VPN (Virtual Private Networks) sowie eine differenzierte Energieverbrauchssteuerung. Außerdem arbeitet die Suchfunktion seit Android Donut selbstoptimierend und quellenübergreifend. Weitere wichtige Neuerungen dieser Version waren die Text-to-Speech-Funktion, die Gestenerkennung sowie die Bereitstellung von mehr als einer Bildschirmauflösung. Aufgrund der rasanten Entwicklungen von mobiler Betriebssoftware kam nur wenige Monate später die nächste Version – Android Eclair – auf den Markt. Heute wird die mehr als acht Jahre alte Version Android Donut nicht mehr von Google unterstützt.

Android Eclair ist ein Synonym für die Androidversionen 2.0 und 2.1 und wurde im Jahr 2009 entwickelt sowie herausgebracht. Das Besondere waren vor allem die Zusatzfunktionen für das Messaging sowie für die Multimedia-Anwendungen. Dank der neuen Softwareversion konnten die Nutzer unter anderem von einer Suchfunktion für SMS/MMS sowie von Verbesserungen im Web-Browser profitieren. Auch die Kamera sowie Bluetooth brachten neue Funktionen mit und verbesserten somit die Handynutzung. Mittlerweile wurde Android Eclair längst durch seine Nachfolger Kitkat und Marshmallow abgelöst und spielt auch im internationalen Vergleich keine Rolle mehr.

Der Begriff Android Froyo steht für das Release 2.2 des erfolgreichen Betriebssystems von Google und wurde erstmals im Mai 2010 eingesetzt. Ab der Ziffer 1.5 tragen alle Versionen zusätzlich den Namen einer Süßigkeit. Android Froyo sorgte im Vergleich zu den Vorgängerversionen für eine deutlich verbesserte Performance, ließ Video-Drehs in HD-Qualität sowie das Implementieren von Push-Medien in eigenen Anwendungen zu. Außerdem erlaubte diese Version erstmals die Nutzung von Android-Geräten als WLAN- oder USB-Modem. Als weitere Neuerung konnten Apps nun auch auf separaten SD-Karten, anstatt nur im lokalen Handyspeicher untergebracht werden. Gegenwärtig findet diese Version jedoch keinen Support mehr durch den Hersteller.

Android Gingerbread ist eine Version des Google Betriebssystems Android für mobile Endgeräte, die mit mehreren Updates zwischen Dezember 2010 und September 2011 veröffentlicht wurde. Als Nachfolger von Android Froyo zählt es insgesamt sieben Versionsnummer – von 2.3 bis 2.3.7. Zu den Besonderheiten von Android Gingerbread zählt beispielsweise die erstmalige Unterstützung von HTML5 Audio sowie Google TV. Auch die sogenannte Near Field Communication (NFC) machte sich diese Version des Betriebssystems bereits zunutze. Weitere Features von Android Gingerbread kamen nicht in der ursprünglichen Version, sondern mit späteren Updates unter demselben Namen. Dazu zählen unter anderem eine verbesserte Integration von sozialen Netzwerken sowie der Video- und Voice-Chat mit Google Talk.

Android Honeycomb ist die Bezeichnung für die Betriebssystemversion 3.x von Android. Das spezielle Betriebssystem wurde im Jahr 2011 auf den Markt gebracht und vor allem auf die Benutzung von Android-Tablets angepasst. Besonders die Benutzeroberfläche ist anwendungsfreundlicher geworden und auch die Widgets, der Internetbrowser und die Proxy-Einstellungen wurden verbessert. Darüber hinaus konnten Nutzer von einer verbesserten Appdarstellung sowie einer erweiterten CPU-Hardware-Unterstützung profitieren. Die Nachfolger von Android Honeycomb sind unter anderem Android Ice Cream Sandwich, Jelly Bean sowie KitKat, welche ebenso mit vielen neuen Verbesserungen und Korrekturen aufwarten.

Die Bezeichnung Android Ice Cream Sandwich steht für die Version 4.0 des vielgenutzten Betriebssystems, das beispielsweise in Tablets, Smartphones, Netbooks und TV-Geräten zur Anwendung kommt. Auf den Markt kam das Release – zeitgleich mit Googles neuem Flagschiff-Smartphone Galaxy Nexus – im Oktober 2011. Als wesentliche Neuerung galt hierbei die Zusammenführung der bisher separaten OS-Versionen für Tablets, Smartphones und Google TV. Zudem vereinfachte die Verwendung eines einzigen API-Frameworks die Programmierung neuer Apps. Als weitere Features wartet Android Ice Cream Sandwich unter anderem mit konsistenten Kontextmenüs, neuen Animationen, einer nativen Screenshot-Funktion, einem innovierten Face-Unlock sowie zahlreichen weiteren Funktionalitäten auf.

Android Jelly Bean kam im Juni 2012 als zweite 4.x Version des mobilen Google Betriebssystems auf den Markt und folgte auf Android Ice Cream Sandwich. Bis Anfang Oktober des Folgejahres wurden noch sieben weitere Versionsupdates unter dem Namen Android Jelly Bean veröffentlicht – vom ursprünglichen 4.1 bis hin zur Variante 4.3.1. Eine große Besonderheit dieser Version war die erstmalige barrierefreie Gestensteuerung mit Braille-Unterstützung. Außerdem konnten Smartphones mit diesem Betriebssystem nun auch Mehrkanalaudio nutzen. Die Google Now Integration mit Vorschlägen zur aktuellen Suche sowie das systemweite Streaming über Miracast waren weitere Neuerungen. Für mehr Sicherheit sorgten ab Android Jelly Bean die Unterstützung von Wi-Fi Protect Setup (WPS) sowie die Einführung eingeschränkter Benutzerkonten – beispielsweise für Kinder.

Android KitKat ist die Version 4.4 des Betriebssystems Android. In dieser 2013 veröffentlichten Version wurden unter anderem die E-Mail-, Uhren- und Download-App überarbeitet und auch die Barrierefreiheit sowie die App Google+ Hangouts wurden verbessert. Darüber hinaus konnten Nutzer von einer Vielzahl neuer Emoticons profitieren und eine optische Überarbeitung inklusive transparenter Statusleiste genießen. Auch die Beschränkung auf fünf „Home-Screens“ wurde aufgehoben, sodass sich die Benutzeroberfläche individueller gestalten lässt. Die Nachfolger von Android KitKat sind unter anderem die 2014 erschienenen Betriebssysteme Android Wear und Android Lollipop sowie die 2015 entwickelte Betriebssystemversion Android Marshmallow.

Mit Android Lollipop ist die im November 2014 erschienene Version 5.0 des erfolgreichen Betriebssystems gemeint, das unter anderem in Netbooks, Smartphones, Tablets, Fernsehern und Uhren zum Einsatz kommt. Als wesentliche Neuerung gegenüber den Vorgängerversionen galt die Anpassung an Googles Designrichtlinien. So wurden beispielsweise neue Unser-Interface-Elemente sowie 3D-Animationen integriert. Eine überarbeitete Farbgestaltung sorgte für eine noch ansprechendere Optik und erweiterte Soft-Keys ermöglichten eine besonders intuitive Bedienung. Ebenfalls neu waren das Anzeigen von Benachrichtigungen auf dem Sperrbildschirm sowie ein sogenannter Kill-Switch, mit dem sich gestohlene Geräte sperren ließen. Abgelöst wurde Android Lollipop im Oktober 2015 von der Version Marshmallow.

Hinter der Bezeichnung Android Marshmallow verbirgt sich die im Oktober 2015 veröffentlichte Version des Google Betriebssystems Android für mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets. Unter diesem Namen wurden lediglich die Versionsnummern 6.0 und 6.0.1 veröffentlicht, die jedoch eine Vielzahl an Neuerung mit sich brachten. Unter anderem war ein neues Berechtigungssystem Teil der Software, die erstmals die Einschränkung von App-Berechtigungen ermöglichte. Darüber hinaus können seitdem MicroSD-Karten als interner Speicher formatiert und somit Apps direkt auf diesem Medium installiert werden. Die Unterstützung von USB Typ C sowie der Schnellstart der Kamera waren weitere neue Features. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern wird Android Marshmallow derzeit noch unterstützt.

Android Nougat ist die 7. Version vom Betriebssystem Android und wurde 2016 veröffentlicht. Nutzer konnten mit dieser Neuerung unter anderem eine Datenkomprimierung sowie eine Optimierung des Energiesparmodus „Dose“ genießen, ebenso ein überarbeitetes Einstellungsmenü und einen verbesserten Benachrichtigungsdienst. Außerdem wurden neue Emojis in die Tastatur integriert und Verbesserungen am Bluetooth-System vorgenommen. Android Nougat ist der Nachfolger von der Betriebssystemversion Android Marshmallow, während ein Jahr später im Jahr 2017 bereits das Betriebssystem Oreo auf den Markt kam.

Viele Smartphones sind heutzutage fest verklebt und nicht dafür vorgesehen, dass einzelne Bauteile ausgetauscht werden.

Die Abkürzung „App“ steht für den englischen Begriff application software und meint ganz allgemein eine Computeranwendung. Im deutschen Sprachgebrauch hat sich die Bezeichnung App als Synonym für eine mobile Anwendersoftware, wie sie vor allem auf Smartphones oder Tablets zum Einsatz kommt, etabliert. Diese mobil verfügbaren Programme können sowohl für iOS als auch für die Betriebssysteme Android und Windows in entsprechenden App Stores heruntergeladen und auf dem jeweiligen Gerät installiert werden. Das Angebot hierfür ist riesig und reicht von kostenlosen Apps für soziale Netzwerke wie Facebook oder WhatsApp bis hin zu kostenpflichtigen Spielen oder Navigations-Apps. Seit der Einführung des Microsoft Betriebssystems Windows 8 gibt es auch Desktop-Anwendungen, die als App bezeichnet und sowohl auf dem PC als auch auf mobilen Geräten genutzt werden können.

Der Begriff Audiobuchse beschreibt verschiedene Anschlussarten für Geräte zur Tonaufnahme und -wiedergabe. Als Gegenstück zum Audiostecker ist die Buchse direkt in den PC, das Smartphone oder die Stereoanlage integriert, um das digitale oder analoge Signal aufzunehmen.

Während bei älteren Handy-Kameras sogenannte Fixfokuslinsen mit einer unveränderlichen Entfernungseinstellung verbaut wurden, verfügen moderne Modelle heute in der Regel über einen Autofokus.

Bixby nennt sich der neue Assistent aus dem Hause Samsung, der mit dem Galaxy S8 und S8+ erstmals vorgestellt wurde. In Anlehnung an andere künstliche Intelligenzen wie Apples Siri und Amazon Echo bietet Bixby verschiedene Möglichkeiten der Kommunikation mit dem Smartphone-Besitzer. Die vier Hauptsäulen sind Sprechen, Sehen, Erinnern und Empfehlen, wobei die erste Säule bisher ausschließlich in den Regionen Südkorea (Koreanisch) und USA (Englisch) für die Nutzer verfügbar ist. Der Assistent ist mit fast allen Aspekten des Gerätes eng verknüpft und kann deshalb mit beinahe jeder App genutzt werden. Da er mit jeder Verwendung dazulernt, bietet er automatisch individuelle Anpassungsmöglichkeiten an die persönlichen Vorlieben und Gewohnheiten.

Blackberry OS ist ein kostenloses Betriebssystem des Unternehmens Blackberry für die markeneigenen Geräte. Es wurde in der Programmiersprache C++ geschrieben und war im Jahr 2010 eines der wichtigsten Betriebssysteme für Mobiltelefone. Mittlerweile wurde das Blackberry OS von dem Blackberry 10 abgelöst. Letzteres wurde 2011 veröffentlicht und ist seither auf jedem Blackberry-Gerät installiert. Ende 2017 gab der kanadische Anbieter Blackberry jedoch bekannt, dass die Software nur noch knapp zwei Jahre betrieben werden und anschließend nicht mehr unterstützt beziehungsweise mit Aktualisierungen versorgt werden soll. Die Schließung des App-Stores Blackberry World wurde außerdem auf den 31. Dezember 2019 diagnostiziert.

Als Industriestandard in den 1990er Jahren entwickelt, ermöglicht Bluetooth bis heute die Übertragung von Daten über geringe Distanzen. Dank Funktechnik können zwei bluetoothfähige Geräte miteinander gekoppelt werden – zum Beispiel Smartphone und Headset oder PC und Eingabegeräte wie Maus und Tastatur. So ist eine kabellose Kommunikation möglich.

Webbrowser, im Volksmund auch Browser genannt, sind Programme oder Anwendungen zur Abbildung von Webseiten beziehungsweise Webseiteinhalten im World Wide Web.

Google Chrome ist ein Webbrowser, d. h. eine Benutzeroberfläche zur Darstellung von Inhalten aus dem Word Wide Web. Mit einem weltweiten Marktanteil von knapp 50 % liegt der Browser des US-amerikanischen Unternehmens Google weit vor seinen Mitstreitern wie beispielsweise dem von Microsoft auf den Markt gebrachten Internet Explorer oder Mozilla Firefox. Auch beim mobilen Surfen hat Chrome die Nase ganz vorn, wenn es um die Nutzerzahlen geht. Der leistungsfähige Internetbrowser ist auf den meisten Android- und iOS-Geräten bereits vorinstalliert und verspricht eine intuitiv zu bedienende Benutzeroberfläche und schnelle Ladezeiten. Einzelne Tabs, die auch parallel verwendet werden können, sorgen für eine übersichtliche Darstellung der Inhalte.

Doppelseitiges Klebeband kann bei der Smartphone-Reparatur Anwendung finden, um den Akku zu festzuhalten. Einige Hersteller fixieren die Handyakkus mit Kleber im Inneren der Geräte. Wenn der Akku jedoch defekt ist und ausgetauscht wird, kann es passieren, dass der neue Akku zu locker im Gerät sitzt. Sollte dies der Fall sein, kann doppelseitiges Klebeband genutzt werden, um diesen Umstand zu ändern. Wie in einigen Reparaturanleitungen empfohlen, kann der Akku mit einem 3mm breiten Klebeband oben und unten fixiert werden, sodass er an der richtigen Stelle im Gerät hält. Wenn der Akku nämlich nicht korrekt positioniert ist oder verrutscht, kann er nicht richtig geladen werden. 

Der Begriff Dual-SIM bezieht sich auf ein Handy oder Smartphone, das gleichzeitig zwei SIM-Karten aufnehmen kann. Um die Jahrtausendwende entwickelt, muss auch heute noch zwischen zwei verschiedenen Varianten unterschieden werden: Dual-SIM Standby und Dual-SIM Active. Die erste Variante verfügt lediglich über eine Sende-Empfangseinheit (Transceiver), bei der zwar beide SIM-Karten angemeldet werden, aber nicht parallel genutzt werden können. Sobald eine Leitung belegt ist, wird die andere automatisch abgeschaltet. Bei Dual-SIM Active Geräten hingegen sind zwei Transceiver verbaut, die eine gleichzeitige Erreichbarkeit über beide SIM-Karten erlauben. Vorteile dieser Technologie sind beispielsweise die Verbindung von Dienst- und Privathandy in einem Gerät, das Abspeichern getrennter Kontaktlisten oder das Tarif-Sharing.

Eine ESD-Manschette oder eine sogenannte Antistatik-Manschette benutzen Elektroniker oder Techniker, um sich bei ihrer Arbeit mit elektronischen Geräten vor einer statischen Aufladung zu schützen.

Mozilla Firefox, ursprünglich als Phoenix bekannt, ist ein kostenloser Webbrowser, der im Jahr 2002 auf den Markt gebracht wurde. Mittlerweile gibt es zahlreiche Versionen des Webprogramms, welche mit der Zeit immer mehr Funktionen sowie Eigenschaften mitbrachten. Firefox zählt neben dem Internet Explorer und Google Chrome zu den meistgenutzten Internetbrowsern weltweit. Seinen Namen verdankt die Internetanwendung einem roten Feuerfuchs, welcher sich auch im Logo wiederfindet und das künstlerische Abbild eines in unseren Breiten lebenden Rotfuchses ist.  

Flipcases schirmen dein Handy zuverlässig von Alltagsbelastungen aller Art ab. Beim Telefonieren bleibt das Telefon in der Hülle. Meist aus echtem Leder gefertigt, sind die praktischen Taschen in einer facettenreichen Vielfalt an Farben und Designs erhältlich und lassen sich häufig auch individualisiert gestalten. Das Smartphone selbst wird von einer harten Kunststoffschale gehalten, die in das Case eingearbeitet ist. Ein Klappdeckel schützt das empfindliche Display vor möglichen Kratzern und Verschmutzungen. Ausgestattet mit einem Magnetverschluss lässt sich das Flipcase im Handumdrehen öffnen und schließen und ist somit bestens für Vieltelefonierer geeignet. Aussparungen für die Kamera und alle Anschlüsse stellen eine uneingeschränkte Nutzung sicher.

Bei einer Garantie handelt es sich um eine freiwillige Leistung des Herstellers, welche im Gegensatz zur Gewährleistung nicht gesetzlich vorgeschrieben ist.

Gekröpfte Pinzetten dienen nicht nur der zielgenauen Entfernung unerwünschter Härchen, sie erweisen sich auch bei einer Handyreparatur als äußerst nützliche Utensilien.

Ein Gelkissen ist im Rahmen der Handyreparatur weder ein Kopfkissen noch eine Nackenstütze, sondern ein sogenanntes Hot/Cold Pack, das von Technikern und Elektronikern oft zum Aufweichen und somit Lösen von Klebstoffen genutzt wird.

Bei einer Gewährleistung (auch Mängelhaftung) handelt es sich um eine gesetzlich vorgeschriebene und geregelte Leistung, die Verkäufer gegenüber ihren Kunden erbringen müssen.

Gorillaglas ist ein spezielles Glas des Herstellers Corning, das vor allem für seine Bruch- und Kratzfestigkeit bekannt ist. Durch einen besonderen Ionenaustauschprozess im Rahmen der Herstellung werden an der Oberfläche Spannungen erzeugt, die für eine extrem hohe Widerstandsfähigkeit sorgen. Laut Hersteller ist Gorillaglas acht Mal so riss- und kratzfest wie herkömmliches Glas und wird daher häufig für die Displayproduktion von Smartphones sowie Tablets verwendet. Darüber hinaus beeindruckt das Spezialglas durch seine bessere Lichtdurchlässigkeit, sein geringes Eigengewicht und seine sensible Oberfläche, wodurch Berührungen schneller wahrgenommen werden.

GPS (Global Positioning System) ist ein weltweites Positionsbestimmungssystem, das vom US-amerikanischen Verteidigungsministerium im Jahre 1995 entwickelt wurde. GPS ist im globalen Kontext betrachtet das wichtigste Ortungsverfahren. Es wird häufig für Navigationssysteme genutzt. Die vollständige Bezeichnung lautet NAVSTAR GPS (Navigational Satellite Timing and Ranging). Die Basis für das Positionsbestimmungssystem bilden Satelliten, die durch Radiosignale die aktuelle Position des Gerätehalters ausstrahlen. Dementsprechend können GPS fähige Geräte nur Signale empfangen, nicht aber senden. Mit GPS-Signalen lassen sich jedoch nicht nur Positionen ermitteln, sondern ebenso Geschwindigkeiten bestimmen. Auskunft darüber geben die sogenannten Signallaufzeiten, die Zeit, die das Satellitensignal für das Durchlaufen der Messstrecke in Anspruch nimmt.

Unter dem Begriff Handy-Folien werden verschiedene Arten von Displayschutzfolien – vorrangig für Smartphones – zusammengefasst. Je nach Herstellungsverfahren bieten sie ganz unterschiedliche Eigenschaften und Schutzmechanismen. Wichtig bei allen Handy-Folien ist der Aufbau aus mindestens zwei Schichten: der Haftschicht und der eigentlichen Schutzschicht. Erstere ermöglicht den festen Halt der Displayfolie auf der Bildschirmoberfläche sowie das Entfernen ohne Kleberückstände. Je nach Funktion kann die Schutzschicht das Display vor Kratzern und Schäden bewahren oder antireflektierend wirken, um die Lesbarkeit bei Sonnenlicht zu verbessern. Auch eine Vollverspiegelung ist möglich, sodass das Handy bei ausgeschaltetem Display als Spiegel genutzt werden kann. Zum Schutz der Privatsphäre kann ebenso eine Blickschutzfolie angebracht werden, die den Betrachtungswinkel auf 30 Grad einschränkt.

Als Hardcase wird eine dekorative Hartschale aus Kunststoff bezeichnet, die sich direkt an die Rückseite des Smartphones stecken lässt. Sie umschließt dabei auch die Kanten und bietet so einen zumindest geringen Schutz vor Stößen. Die wichtigste Funktion des Hardcase ist das Fernhalten von Staub und Schmutz – zum Beispiel beim Tragen in der Hosentasche. Im Gegensatz zu anderen Hüllen sind die meisten Kunststoffmodelle relativ dünn und glänzend, was ihnen eine hochwertige Optik verleiht. Außerdem kann das Design individuell mit Fotodrucken oder Gravuren gestaltet werden. Die einfache Reinigung macht das Hardcase zur beliebten Smartphonehülle für Vielnutzer.

Sogenannte Hebelwerkzeuge sind für die Handyreparatur essentiell. Nicht selten muss eine Klappe oder das Plastikgehäuse des Smartphones geöffnet werden, was sich leichter mit einem Hebelwerkzeug realisieren lässt. Dieses ist filigran, klein und aus Kunststoff, sodass Schäden wie abbrechende Teile oder Abnutzungsspuren durch Metall verhindert werden.

Bei iOS handelt es sich um ein von Apple entwickeltes Betriebssystem, das in iPods, iPhones und iPads zum Einsatz kommt. Anders als viele Konkurrenten, die häufig auch Lizenzen an weitere Hardwarehersteller vergeben, verwendet Apple sein mobiles Betriebssystem ausschließlich selbst. Basierend auf einem macOS-Kern ist iOS Teil des erfolgreichsten Unix-Betriebssystems für PC. Die Bedienung von iOS gestaltet sich so intuitiv wie möglich und findet fast ausschließlich auf dem Home-Bildschirm statt, der als Touchscreen gestaltet ist. Die erste Version von iOS kam mit dem ersten iPhone auf den Markt. Im Jahre 2017 brachte Apple bereits die 11. Version auf den Markt.

Das Apple Betriebssystem iOS 10 erschien von September 2016 bis März 2017 in drei Versionen, die sowohl mit iPhone und iPad als auch mit dem iPod touch ausgeliefert wurden. Neben neugestalteten Apps und einer eigenständigen Home-App ermöglichte iOS auch erstmals die Entfernung vorinstallierter Apps. Die verbesserte Nachrichten-Anwendung unterstützte ab sofort auch die Handschrift-Funktion und auf dem überarbeiteten Sperrbildschirm ließen sich unter anderem Nachrichten über 3D Touch zur besseren Lesbarkeit vergrößern. Eine weitere Neuerung trat mit dem SiriKit in Kraft, das Siri nun auch für Drittanbieter-Apps öffnete. Hinzu kamen verschiedene Optimierungen und Zusatzfunktionen für SiriKit, HomeKit und CarPlay. Das Betriebssystem iOS 10 ist die letzte iOS Version, die auch das iPhone 5 bzw. 5c und das iPad 4 unterstützt.

Die erste Version des mobilen Apple Betriebssystems iOS 4 wurde Ende Juni 2010 veröffentlicht und war sowohl zur Nutzung über iPhone und iPad als auch für den iPod touch vorgesehen. Es war darüber hinaus die erste Variante, die den Namen iOS trug – zuvor hieß es noch iPhone OS. Die Einführung des Multitasking-Modus erlaubte nun erstmals das Schließen von Apps ohne deren Beendigung, da sie pausiert im Hintergrund weiterliefen. Weitere Features waren die neuartige FaceTime-App für Videotelefonie, AirPrint für drahtloses Drucken und die kabellose Übertragung von Audio- und Videoinhalten per AirPlay-Dienst. Zusätzlich erlaubte iOS 4 zum ersten Mal die Nutzung des mobilen Endgeräts als Hotspot für bis zu fünf Geräte über WLAN oder Bluetooth.

iOS 5 ist die 5. Version des mobilen Betriebssystems von Apple für das iPhone, iPad und den iPod touch. Es wurde am 12. Oktober 2011 veröffentlicht und bietet neben Verbesserungen bei Safari und einer Vernetzung mit der iCloud eine optimierte Benachrichtigungszentrale sowie die Sprachsteuerung mit der Sprachassistentin Siri. Darüber hinaus konnten die Nutzer mit iOS 5 von den gesammelten Push-Nachrichten, einer geteilten Tastatur und einer Twitter-Integration profitieren. Außerdem war mit dem 5. Update des Apple-Betriebssystems das private Surfen möglich, ebenso die Kommunikation zwischen iOS-5-Geräten über die Apple-ID dank des eingeführten Kurznachrichtendienstes iMessage.

Mit iOS 6 präsentierte Apple im September 2012 die 6. Version seines mobilen Betriebssystems, das ausschließlich in herstellereigenen Geräten zum Einsatz kommt. Kompatibel war das als Update downloadbare Release mit dem iPod Touch ab der vierten Generation, mit iPhones ab Version 3GS sowie dem iPad2 und dessen Nachfolgern. Als besonders komfortable Neuerungen erwiesen sich unter anderem eine Panoramafoto-Funktion sowie neue Karten-Applikationen mit AppleMaps, die mit einer 3-D-Ansicht und eingebauter Navigationssoftware aufwarteten. Mit iOS 6 konnten die Nutzer sich zudem über eine iCloud mit erweitertem Funktionsumfang sowie über die Möglichkeit, FaceTime-Videogespräche über das Mobilfunknetz zu führen, freuen. Bereits im Februar 2013 folgte die Version iOS 6.1.

Eine grundlegende Besonderheit des Apple-Betriebssystems iOS 7 ist dessen Konzeption als erstes 64-Bit Mobil-OS. Es wurde speziell für das Apple A7 Chipsystem entwickelt und im September 2013 in seiner ersten Version veröffentlicht. Das heute bekannte und beliebte minimalistische Design trat hier erstmals in den Vordergrund und auch neue App-Symbole wurden für die Nutzeroberfläche eingeführt. Eine weitere Neuerung mit iOS 7 kam in Form des Multitaskings auf den Markt. Dank Screenshots der zuletzt genutzten Apps konnte der Nutzer erstmals komfortabel zwischen verschiedenen Anwendungen wechseln ohne die vorhergehende zu schließen. Mit dem Wi-Fi Hotspot 2.0 vereinfachte sich auch die automatisierte Verbindung über SIM-Karten. Hinzu kamen mit iOS 7.1 die Einführung von CarPlay zur Nutzung von Apple-Diensten im Auto sowie die letztmalige Unterstützung des iPhone 4.

iOS 8 ist die 8. Version des Apple-Betriebssystems iOS, die am 17. September 2014 herausgebracht wurde. Sie bot den Nutzern verschiedene Neuerungen und Funktionen. Zum Beispiel konnten User mit dem iOS 8 Bilder und Fotos professioneller und detaillierter bearbeiten und auch die Fotoaufnahme war präziser sowie qualitativer möglich. Des Weiteren konnten iPhone-Besitzer von der Fitness-App Health profitieren und ebenso von der digitalen Schaltzentrale HomeKit. Mit dieser Technik war es möglich, zahlreiche Funktionen im eigenen Haus per Smartphone zu steuern. Auch der Bezahldienst Apple Pay wurde mit iOS8 eingeführt und bot vielen Unternehmen eine einmalige Chance für mehr Umsatz und bargeldloses Bezahlen.

Mit iOS 9 brachte Apple im September des Jahres 2015 die neunte Version seines herstellereigenen Betriebssystems heraus. Diese enthielt zahlreiche von Usern lange herbeigesehnte Funktionalitäten und Verbesserungen im Hinblick auf die erweiterte Nutzerfreundlichkeit zahlreicher Anwendungen. Als wesentliche Neuerungen präsentierten sich unter anderem die neue Nachrichtenanwendung „News“ sowie ein neuer Task-Switcher. Ebenfalls verbessert wurden die Sicherheitsmerkmale und die Akkulaufzeit. Das Release iOS 9 ermöglichte iPad-Nutzern zudem erweiterte Eingabemöglichkeiten über die Tastatur und zusätzliche Multitasking-Funktionen. Bisherigen Android-Nutzern sollte die neue Funktion „Move to iOS“ einen Wechsel erleichtern. Bereits im Oktober 2015 folgte die Version iOS 9.1 mit weiteren Geschwindigkeitsoptimierungen und neuen Emojis.

Die Schutzart oder der sogenannte IP-Code IP54 gibt Aufschluss darüber, welchen Umgebungsbedingungen ein Smartphone standhält. Die Nummer 5 ist die Kennziffer für einen vollständigen Berührungsschutz sowie den Schutz gegen Staubablagerungen im Inneren. Die Nummer 4 hingegen weist darauf hin, dass das Elektrogerät gegen Sprühwasser geschützt ist. Bei den sogenannten International Protection Codes steht die erste Zahl allgemein für den jeweiligen Grad des Berührungsschutzes, während die zweite Ziffer auf den entsprechenden Wasserschutz verweist.

Ebenso wie alle technischen Geräte sind auch Mobiltelefone mit Schutzklassen gekennzeichnet, die angeben, wie widerstandsfähig das jeweilige Device gegen Umwelteinwirkungen verschiedenster Art ist. Die Zertifizierung erfolgt nach genau festgelegten Maßstäben und besteht aus zwei Kennziffern. Die erste Ziffer bezieht sich darauf, wie sicher das Gehäuse deines Smartphones gegen das Eindringen von Stoffen – wie beispielsweise Staub oder Sand – geschützt ist (Skala 1-6). Die zweite Kennzahl definiert die Wasserdichtheit deines Gerätes (Skala 1-8). Dabei gilt in beiden Fällen: Je größer der Wert, desto dichter ist das Gehäuse. Die Schutzklasse IP58 besagt somit, dass ein Handy über einen relativ hohen Schutz gegen das Eindringen von Fremdkörpern aufweist und zuverlässig wasserdicht ist.

Zur einheitlichen Kennzeichnung von Schutzklassen wurden die IP – International Protection – Codes entwickelt. Jede Klassifizierung besteht aus den Buchstaben „IP“ sowie zwei Ziffern. Die erste gibt Auskunft über den Schutz gegen Fremdkörper bzw. Berührung und die zweite definiert den Schutz gegen Wasser. Die Schutzart IP65 bedeutet dementsprechend, dass das entsprechende Gerät staubdicht und vollständig gegen Berührung geschützt ist. Außerdem bietet es einen Schutz gegen Strahlwasser aus einem beliebigen Winkel. Liegt das Smartphone beispielsweise beim Händewaschen auf dem Waschbecken und fällt hinein, ist es gegen das Wasser aus dem Hahn kurzzeitig geschützt – solange sich darunter keine größere Wasserlache ansammelt.

IP67 ist eine Schutzartkennzeichnung (IP-Code), welche darauf hinweist, dass ein elektrisches Gerät staub- sowie wasserdicht beim vorrübergehenden Eintauchen ist. Die Buchstaben IP (International Protection) stehen dabei für den Schutz gegen Fremdkörper, die Zahlen 6 und 7 wiederum kennzeichnen die zeitweilige Resistenz gegen Staub und Wasser beim Eintauchen. Durch einen Blick auf die jeweiligen Schutzarten des Smartphones weiß man, welchen Umgebungsbedingungen das Telefon standhält.

Handys und andere elektronische Geräte sind mit verschiedenen IP-Schutzklassen für unterschiedliche Umgebungsbedingungen gekennzeichnet. Die Abkürzung IP steht für International Protection. Während sich die erste Ziffer darauf bezieht, wie dicht dein Smartphone oder ein anderes Device gegen das Eindringen von Stoffen verschiedenster Art geschützt ist (Abstufungen 1-6), bezieht sich die zweite Zahl auf die Wasserdichtheit des Gehäuses (Abstufungen 1-8). Jeweils gilt, je höher der Wert, desto zuverlässiger der Schutz. Der Code IP68 beschreibt somit den bestmöglichen Schutz. Es kennzeichnet dein Gerät als zuverlässig staubdicht gegenüber feinsten Partikeln und bescheinigt dem Gehäuse eine Robustheit gegenüber dem Eintauchen in Wasser.

Bei iTunes handelt es sich um eine von dem US-amerikanischen Konzern Apple angebotene Multimedia-Verwaltungssoftware, die sowohl für das Apple-eigene Betriebssystem MacOS als auch für Windows kostenlos angeboten wird. Vorrangig dient sie zum Kaufen, Abspielen und Organisieren von Musik, Filmen, Hörbüchern, Apps und vielen weiteren Diensten und Produkten. Außerdem kannst du mit iTunes deine Apple-Geräte, wie beispielsweise dein iPhone oder dein iPad, verwalten und synchronisieren. Seit im Jahr 2001 die erste Version auf den Markt kam, gab es zahlreiche Weiterentwicklungen und Neuauflagen der Software. 2007 wurde die speziell auf die Bedürfnisse von Hochschulen zugeschnittene Plattform iTunes U ins Leben gerufen. Hierüber können Vorlesungen, Sprachkurse und andere Angebote einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden.

Ein Klinkenstecker, im Volksmund auch bekannt als Klinke, ist eine Steckverbindung für die Übertragung von Wechsel- oder Gleichspannung. Am Handy überträgt der Klinkenstecker in der Regel die Audiosignale über den Anschluss von Kopfhörern.

Die meisten modernen Smartphones und Tablets nutzen einen Micro-USB-Slot als Ladebuchse, der sowohl die Aufladung des Gerätes als auch die Datenübertragung per Kabel erlaubt. Die Einführung dieser einheitlichen Schnittstelle wurde in der EU 2009 beschlossen und bietet dem Nutzer verschiedene Vorteile. So können an die Ladebuchse nicht nur Originalkabel des Herstellers, sondern auch Ladekabel anderer Elektrogeräte auf Micro-USB-Basis angeschlossen werden. Das bedeutet, auch bei einem Wechsel des Smartphones oder einem Kabeldefekt muss nicht zwangsläufig ein neues Ladekabel angeschafft werden und es wird weniger Elektroschrott produziert. Bekannte Ausnahme dieser Standard-Ladebuchse sind die Apple Produkte iPhone, iPad und iPod, die auf der eigens entwickelten Lightning-Technologie basieren.

Die Abkürzung LCD steht für „Liquid Crystal Display“ und meint einen Bildschirm, dessen Funktionsweise auf Flüssigkristallen beruht, die in einer dünnen Schicht auf einem Raster angebracht sind. Beim Anlegen einer elektrischen Spannung wird die Anordnung der Kristallmoleküle verändert, was wiederum die Polarisationsrichtung des Lichtes beeinflusst und unterschiedliche Farben erscheinen lässt. Diese Technologie ermöglicht das Herstellen sehr flacher Displays, wie sie mittlerweile bei einer Vielzahl elektronischer Geräte zur Anwendung kommen. So verfügen beispielsweise Mobiltelefone, Fernseher, Digitaluhren, Taschenrechner und viele weitere Gadgets über ein LCD. Auch bei LEDs (lichtemittierenden Dioden) handelt es sich um Flüssigkeitskristalldisplays, die jedoch zusätzlich mit einer Vielzahl kleiner Lämpchen zur Hintergrundbeleuchtung ausgestattet sind.

Im Bereich des mobilen Internets steht die Abkürzung LTE für Long Term Evolution. Dahinter verbirgt sich kein festgelegter Standard, sondern vielmehr die 4. Mobilfunkgeneration – weshalb auch das Kürzel 4G üblich ist. LTE wurde in Deutschland im Jahr 2010 eingeführt. Zunächst beschränkte sich die Einführung allerdings auf den ländlichen Raum, um die Breitbanderschließung voranzutreiben. Heute bieten zahlreiche Anbieter LTE als gängige Tarifoption an, um ihren Kunden möglichst schnelles Internet zur Verfügung zu stellen. Die deutlich höheren Übertragungsraten im Vergleich zu früheren Generationen reichen von 100 Mbit/s bis hin zu 500 Mbit/s. Abhängig sind diese sowohl vom Netzausbau vor Ort als auch vom gewählten Mobilfunktarif. Außerdem muss die Hardware des Mobiltelefons bzw. Smartphones LTE-kompatibel sein – erkennbar an den Hardwarekategorien 3 bis 6 („Advanced“). Die Möglichkeiten des mobilen Internets werden ständig weiterentwickelt, sodass der Trend mittlerweile von LTE hin zu 4.5G und 5G geht.

Das Kürzel LTE+ steht für Long-Term-Evolution-Advanced und meint einen leistungsstarken Mobilfunk-Standard der vierten Generation. Nachdem LTE im Jahr 2010 neue Maßstäbe in Sachen Übertragungsgeschwindigkeit setzte, ermöglicht die LTE+ Technologie seit 2014 in Deutschland noch einmal ein deutlich höheres Datenübertragungsvolumen von bis zu 300 Mbit/s im Download. So kannst du ganz komfortabel Videos und Filme auf deinem Handy schauen oder via Skype auch im Rahmen der modernen Videotelefonie mobil mit deinen Freunden in Kontakt sein. Um diese Turbogeschwindigkeit auch tatsächlich nutzen zu können, benötigst du ein Smartphone oder Tablet, das LTE+ unterstützt sowie einen entsprechenden Tarif bei deinem Handyanbieter. Außerdem solltest du dich in einem mit LTE+ ausgebauten Gebiet befinden.

Eine beschreibbare Magnettafel hilft dabei, während einer Handyreparatur Ordnung am Arbeitsplatz zu halten. Eine Skizze der Vorder- und Rückseite des zu reparierenden Smartphones sollte auf die Magnettafel gezeichnet werden und Schrauben sowie Bauteile, die während der einzelnen Reparaturschritte entnommen werden, immer direkt auf dieser Tafel angeordnet werden. Durch den Magneten halten die einzelnen Kleinteile auf der Tafel und gehen nicht verloren. So wird nicht nur Unordnung und das Abhandenkommen der einzelnen kleinen Schrauben sowie Komponenten verhindert, sondern auch dafür gesorgt, dass die einzelnen Teile des Smartphones wieder zurück an die richtige Stelle gebaut werden. Die Tafel lässt sich besonders gut mit wasserlöslichen Eddings oder speziellen Whiteboard-Stiften beschriften.

Bei der Bezeichnung microSD handelt es sich um ein äußerst kompaktes Flash-Speicherkartenformat. Die entsprechenden Speicherkarten stellen eine Verkleinerung der klassischen SD-Karten dar und kommen aufgrund ihrer kompakten Abmessungen und ihres geringen Gewichts vor allem in mobilen Geräten wie Smartphones oder Digitalkameras zum Einsatz.

MMS, auch als Multimedia Messaging Service bekannt, ist eine weiterentwickelte Form der SMS (Short Message Service). Mit Hilfe der MMS können Nutzer über ihr Telefon multimediale Nachrichten an andere Handys oder E-Mail-Adressen verschicken. Durch die Entwicklung der MMS war es möglich auch über Kurznachrichten Bilder, Emoticons oder Videos zu versenden, welche mit Hilfe des XML-Formats verschlüsselt werden. Damit man MMS versenden sowie empfangen kann, muss das Endgerät explizit das Format unterstützen. Die Volumenobergrenze für MMS beträgt 300 kB.

Die Abkürzung NFC steht für die englische Bezeichnung „Near Field Communication“ und meint die berührungslose Kommunikation zwischen zwei Geräten innerhalb eines begrenzten Bereichs von wenigen Zentimetern. Als Funkstandard zur kontaktlosen Übertragung von Daten erreicht NFC eine maximale Übertragungsrate von 424 kBit/s. Zur Anwendung kommt diese Technologie vor allem im Bereich der bargeldlosen Bezahlung. So können Geldbeträge – in der Regel bis zu 25 Euro – schnell und unkompliziert mittels Smartphone oder Kreditkarte mit eingebautem NFC-Chip bezahlt werden. Da sich Sender und Empfänger hierfür sehr nahe beieinander befinden müssen, gilt diese Methode als besonders sicher. Auch kleinere Datenmengen zwischen zwei Handys lassen sich mit Hilfe dieses Übertragungsstandards drahtlos übermitteln.  

Ein Nylon Spatel – auch Spudger genannt – zur Reparatur von Smartphones und anderen elektronischen Geräten ist ein stiftähnliches Werkzeug mit zwei verschieden geformten Enden: eines spitz und eines flach. Damit lassen sich Steckerverbindungen, Induktionsspulen, Akkus und andere technische Bauteile leicht und präzise lösen. Der Nylon Spatel hat gegenüber ähnlichen Metallwerkzeugen mehrere Vorteile: Er ist weich, elastisch und isolierend. Dadurch können bei der Handyreparatur auch schwer zugängliche Geräteeinheiten gut erreicht werden und es besteht nicht die Gefahr eines Kurzschlusses. 

Als OLED bzw. organische Leuchtdiode wird ein leuchtendes Bauelement in Dünnschichtbauweise bezeichnet. Der Name leitet sich vom Englischen „organic light emitting diode“ ab. Verwendung findet die OLED-Technologie hauptsächlich in verschiedenen Bildschirmen wie Monitoren, Fernsehern sowie Tablet- und Smartphone-Displays. Es lassen sich deutliche Unterschiede zu herkömmlichen, anorganischen LEDs feststellen. So verwendet OLED keine einkristallinen Materialien, hat eine geringere Leuchtdichte sowie elektrische Stromdichte und lässt sich kostengünstiger in Dünnschichttechnik herstellen. Weitere Vorteile sind ein sehr hoher Kontrast, da OLED ohne Hintergrundbeleuchtung auskommt. Daraus resultiert eine hervorragende Farbdarstellung und vor allem bei dunklen Bildern ein klares Energiesparpotenzial. Die vergleichsweise geringe Lebensdauer und die hohe Empfindlichkeit gegen Wasser und Sauerstoff sind Mankos, an deren Verbesserung derzeit noch geforscht wird.

Ein Outdoor-Handy ist ein besonders robustes und widerstandsfähiges Mobiltelefon, das Wasser, Stürze, Kälte und Hitze problemlos wegsteckt. Vor allem Sportler oder Naturabenteurer wollen auf solch ein beständiges Smartphone nicht verzichten. Doch neben der Widerstandsfähigkeit bringen viele Outdoor-Handys auch geräuschunterdrückende Mikrofone, hochwertige Lautsprecher, eine hochauflösende Kamera, ergonomische Displays sowie Hochleistungsakkus mit. Outdoor-Handys sind vor allem für Hiker, Wanderer, Bergsteiger, Kletterer, Handwerker sowie Hausmeister optimal, da bei ihrem Hobby beziehungsweise Beruf zahlreiche Gefahrensituationen für das Handy lauern.

Besonders beliebt als Outdoor-Telefon ist das Cat S60 von Caterpillar. Das Handy beinhaltet eine zusätzliche Wärmekamera, ein widerstandsfähiges Gehäuse sowie eine Wasserdichte von bis zu 5 Metern. Darüber hinaus verkraftet es Stürze aus bis zu 1,8 Metern und auch Staub oder Sand gehen an dem Mobiltelefon spurlos vorüber.

Gemeinhin steht der Begriff Panzerglas für ein Verbund-Sicherheitsglas, das gewaltsamen Einwirkungen wie Schlägen und sogar Schüssen widerstehen kann. Dabei kann es zwar dazu kommen, dass das Glas birst, die Sicherheitslaminierung sorgt jedoch für eine zuverlässige Stabilität der Scheibe. Neben dem Schutz von Fahrzeugen und Schaltern von Kreditinstituten findet Panzerglas mittlerweile bei Handy-Displays Verwendung. Hierfür kommen spezielle Panzerglasfolien zum Einsatz, die die empfindliche Oberfläche nicht nur vor Kratzern – wie sie beispielsweise durch Reibung in der Hosentasche entstehen können – sondern auch vor heftigen äußeren Einflüssen, wie beispielsweise einem Sturz auf Asphalt, schützen sollen.

Bei den sogenannten „Pentalobe security screws“ (manchmal auch Pentalob oder Pentalobular) handelt es sich um Sicherheitsschrauben mit einem fünfteiligen, blütenförmigen Profilkopf. Diese besonderen Schrauben werden vor allem in iPhones und MacBooks von Apple verbaut. Aber auch Huawei setzt bei seinem Smartphone P9 auf diese ausgefallene Schraubenart.

Bei dem auch unter der Bezeichnung Smartlet bekannten Phablet handelt es sich um eine Mischung aus Smartphone und Tablet. Nachdem ab dem Jahr 2010 immer mehr Smartphones im XXL-Format auf den Markt kamen, definierten einige Hersteller diese als eine eigene Klasse. Typisch für diese Hybridgeräte ist eine Bildschirmdiagonale zwischen fünf und sieben Zoll. Als besonders praktisch und benutzerfreundlich erweisen sich die Mobiltelefone im Großformat beim Surfen im Web. Im Hinblick auf die Akkulaufzeit stehen Phablets ihren kleineren Alternativen in den meisten Fällen in nichts nach, da der erhöhte Energieverbrauch für das große Display in der Regel durch einen großformatigeren Akku ausgeglichen wird.

Die PIN (beziehungsweise PIN-Nummer oder PIN-Code) ist eine vierstellige persönliche Identifikationsnummer, mit der ihr eure Mobilfunk-Karte, also SIM-Karte, schützen sowie entsperren könnt. Die PIN dient damit also als Passwort um Zugang zu eurem Handy zu erhalten.

Eine Pinzette ist ein Werkzeug, mit dem oftmals sehr kleine Gegenstände gegriffen werden können. Sie ist meist aus Metall gefertigt und wird in der Handyreparatur genutzt um kleine Schrauben und Teile zu halten oder vorsichtig zu entnehmen. Eine Pinzette ist notwendig, da viele der im Smartphone verbauten Teile sehr klein und mit den Fingern schlecht zu erreichen und/oder greifen sind.

Pinzetten gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen:

  • mit spitzen Enden
  • mit runden Enden
  • mit vierkantigen Enden
  • gerade Pinzetten
  • gebogene oder abgewinkelte Pinzetten
  • Schneidepinzetten
  • Festhaltepinzetten (Kreuzpinzetten)
  • antimagnetische und säurefeste Pinzetten

Das Plastikgehäuse eines Smartphones lässt sich nicht immer so einfach öffnen, dies erfordert ein wenig Geschick. Im schlimmsten Fall können sogar Teile abbrechen oder es wird etwas zerstört, weshalb viel Sorgsamkeit und Fingerspitzengefühl gefragt ist.

Ein Präzisionsmesser hat eine extrem scharfe Klinge, die sich zum exakten Schneiden verschiedener Werkstoffe wie Papier, Pappe, Kunststoff und ähnlichem eignet. Vor allem im Modellbau und für Bastelarbeiten wird diese Art von Messer eingesetzt.

Reinigungsalkohol (Isoprophylalkohol) ist für die Pflege und Säuberung eines Smartphones gedacht. Mit der Zeit können sich vor allem Schmutz und viel Staub im und am Handy ansammeln, wodurch im schlimmsten Fall die Zugänge und einzelne Komponenten verkleben. Die Folgen wären defekte Elemente oder Funktionsausfälle.

Unter Roaming versteht man die Fähigkeit eines Mobilfunkgerätes in einem anderen Netzwerk als dem Heimnetzwerk Daten zu empfangen, zu verschicken oder Anrufe zu tätigen beziehungsweise entgegenzunehmen. Nicht selten wird das Thema Roaming vor allem mit der Handynutzung im Ausland verbunden, wobei dieses Szenario nicht die einzige Situation ist, bei der Roaming zum Tragen kommt. Auch bei der Datenübertragung in einem WLAN-Netzwerk wird die Roaming-Technik eingesetzt. In diesem Fall wird zwischen einem SIM-basierten Roaming und einem Passwort-basiertem Roaming unterschieden. Damit ein Teilnehmer ein fremdes Netzwerk nutzen kann, wird zunächst eine Autorisierung durchgeführt, bei der dieser einen Eintrag in die Benutzerdatenbank erhält. Anschließend werden die autorisierten Netzwerkdienste freigegeben.

Der Webbrowser Safari ist ein Produkt von Apple und wird als Standardsoftware auf allen OS X und iOS Betriebssystemen ausgeliefert. Für das iPhone (iOS) bietet der Browser verschiedene Funktionen wie eine kombinierte Adress- und Suchleiste sowie eine Lesezeichen-Synchronisation mit verschiedenen anderen Browsern wie Chrome und Firefox. Der sogenannte iCloud Schlüsselbund erlaubt das sichere Speichern von Passwörtern, Kontodaten und Kreditkartennummern, um auch unterwegs alles dabei zu haben. Die unbegrenzte Anzahl offener Seiten ist für Safari-Nutzer gedacht, die alle wichtigen Websites immer griffbereit haben oder parallel recherchieren möchten. Darüber hinaus unterstützt der Apple-Browser den Vollbildmodus speziell angepasster Seiten und kann Web Clips bzw. Lesezeichen auf dem Homescreen setzen.

Ein Saugnapf funktioniert durch das Prinzip des Unterdrucks und wird von professionellen Handytechnikern vor allem für die Reparatur des Displays, speziell für die Entfernung der Displayscheibe, eingesetzt. Doch auch für die Abnahme des Akkudeckels sind Saugnäpfe optimal.

Eine Saugpumpe ist ein nützliches Werkzeug zum Öffnen von Smartphones und Tablets. Sie kann als Alternative zum einfachen Saugnapf eingesetzt werden, um das Display mit geringem Kraftaufwand zu entfernen. Dazu wird die Saugpumpe auf den defekten Touchscreen aufgesetzt und gegebenenfalls mit einem Hebel fixiert. Nun ist das Öffnungswerkzeug einsatzbereit, um die Displayeinheit vom Gehäuse zu trennen. Der Reparateur zieht dafür am Griff der Pumpe und die Scheibe löst sich ganz leicht vom Rest des Smartphones. Je nach Modell müssen im Vorfeld einzelne Schrauben und Kabel gelöst werden, die den Touchscreen fixieren.

Ein Schlitzschraubendreher wird in der Handyreparatur speziell für das Lösen und Festziehen von einfachen Längs- oder Flachschlitzschrauben genutzt, die die einzelnen verbauten Komponenten miteinander verbinden. Ohne geeignete Schraubendreher können Smartphones nicht auseinandergebaut werden. Das Auseinanderbauen der Geräte ist bei vielen Reparaturen zwingend notwendig, da die defekten Teile sonst nicht erreicht werden können. Genau wie ein Kreuzschlitzschraubendreher (für Kreuzschlitzschrauben) besteht ein Schlitzschraubendreher aus einem Griff und einer Klinge, wobei diese Klingenspitze dabei so geformt ist, dass sie sich perfekt in das Profil der Längs- oder Flachschlitzschrauben einfügt. Schlitzschraubendreher sind in verschiedenen Größen erhältlich. 

Ein Schraubendreher oder auch Schraubenzieher ist ein äußerst nützliches und vor allem grundlegendes Werkzeug für die Reparatur von Smartphones und Handys. Ein Schraubenzieher besteht aus einem Griff und einer Klinge. Die Klingenspitze ist dabei so geformt, dass sie sich perfekt in das Profil eines Schraubenkopfes einfügt. Schraubendreher unterscheiden sich in Schlitzschraubendreher (für einfache Längs- oder Flachschlitzschrauben) und Kreuzschlitzschraubendreher (für Kreuzschlitzschrauben). Schraubendreher werden benötigt, um Schrauben zu lösen, die die einzelnen in einem Smartphone verbauten Komponenten miteinander verbinden. Ohne geeignete Schraubendreher können Smartphones nicht auseinandergebaut werden, was jedoch die Grundlage für viele Handyreparaturen bildet, da sich sensible Teile oftmals im Inneren der Geräte befinden. 

Ein Schraubendreher PH00 ist eine spezielle Form des sogenannten Kreuzschlitzantriebs, mit dem kleine Schrauben am Smartphone oder Tablet ohne Schwierigkeiten entfernt werden können.

Ein Schraubendreher mit der Kennzeichnung PH000 kann für die Handyreparatur genutzt werden, um die sehr kleinen Schrauben ohne Schwierigkeiten aus dem Mobiltelefon entfernen und wieder einsetzen zu können. Er verhindert zudem das Abrutschen und die damit einhergehende Beschädigung des Schraubenkopfes.

Schutzfolien für das Smartphone sind spezielle Kunststofffolien, die das Handydisplay vor Kratzern oder Brüchen bewahren. Die praktischen Bildschirmfolien bestehen aus verschiedenen Schichten und können blasen- sowie rückstandsfrei auf- beziehungsweise abgetragen werden. Eine spezielle Haftschicht ermöglicht darüber hinaus einen dauerhaften Halt auf der Bildschirmoberfläche. Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist die uneingeschränkte Bedienbarkeit des Geräts trotz Schutzfolie, sodass Sicherheit und Handynutzung sich nicht ausschließen. Die Herstellung der Displayfolie erfolgt unter Hitze und anschließender Abkühlung, wodurch eine stabile Oberflächenhärte entsteht. Deren Widerstandsfähigkeit wird mit der Mohsschen Härteskala gemessen.

Hinter der Kurzform SD-Karte verbirgt sich der englische Begriff „Secure Digital Memory Card“ der ein sicheres, digitales Speichermedium meint, das nach dem Prinzip der Flash-Speicherung arbeitet. Diese Technologie gewährleistet ein dauerhaftes Festhalten von Daten auf einem tragbaren Medium im Miniaturformat bei einem sehr geringen Energieverbrauch. Zur Anwendung kommen die im Jahr 2001 von dem US-amerikanischen Unternehmen SanDisk entwickelten kleinen Karten vor allem in Digitalkameras und Handys. Entsprechend der Bezeichnung „Secure Digital“ verfügen die digitalen Speicherkarten über eine Verschlüsselung, die vor unberechtigten Zugriffen schützen soll. Während die ersten SD-Karten lediglich eine Kapazität von 8 MB aufwiesen, hatte die weiterentwickelte Form mini-SD bereits ein Speichervolumen von 16 GB. Moderne micro-SD-Karten können heute bis zu 256 GB abspeichern.

Eine SIM-Karte (subscriber identity module) ist eine Chipkarte für das Mobiltelefon, mit deren Hilfe der Handynutzer mit einem bestimmten Handynetz verbunden wird. Auch die Identifikation des Telefons erfolgt über die SIM-Karte.

Die SIM-Pin (oder auch einfach SIM-Nadel oder SIM-Stift) ist ein kleines Werkzeug, welches bei vielen Smartphones benötigt wird, um den SIM-Slot zu entfernen.

Siri ist eine auf Apple-Geräte zugeschnittene Software, die als deine persönliche Assistentin fungiert. Nutzbar ist Siri mittlerweile sowohl auf iPhones und iPads als auch auf Apple-Watches, Apple-Fernsehern sowie auf PCs des Herstellers. Als Konkurrenzprodukt zu Microsofts Cortona, Samsungs S-Voice, Googles Google-Assistant und Amazons Alexa erkennt Siri natürlich gesprochene Sprache und verarbeitet diese. Somit können unterschiedlichste Befehle ganz einfach per Sprache ausgeführt werden, die zuvor eine manuelle Eingabe erfordert haben. Außerdem ist Siri in der Lage, Fragen des Nutzers – wie zum Beispiel nach dem Wetter, nach der Entfernung zwischen zwei Städten oder wann die Uhr umgestellt wird – zuverlässig zu beantworten.

Smart Switch ist eine spezielle Software von Samsung zur Datenübertragung. Mithilfe der gleichnamigen App kannst du deine Daten problemlos von einem auf ein anderes Telefon übertragen, ohne das lästige Zwischenspeichern, extra Datenclouds oder den Verlust von Nachrichten. Mit der praktischen Appfunktion lassen sich nicht nur Bilder oder Dokumente auf das neue Smartphone weiterleiten, sondern ebenso SMS, MMS, Kalendernotizen, Kontaktdaten sowie Lesezeichen. Der Datentransport kann wahlweise über USB-Kabel, Bluetooth oder WLAN erfolgen. Die Freeware kannst du sowohl für Android-Geräte als auch für Telefone von Apple nutzen und damit deinen Datentransport schnell und einfach hinter dich bringen.

Ein Softcase ist eine elastische Schutzhülle für das Smartphone, welche die komplette Rückseite des Handys umschließt. Der Vorteil dieser Hüllenvariante ist, dass sie flexibel ist und Stürze sowie Anrempler abfedert. Darüber hinaus verhindert sie Kratzer sowie andere Beschädigungen. Softcasehüllen gibt es in verschiedenen Farben und mit unterschiedlichen Mustern, sodass jeder Besitzer eines Smartphones sein Gerät so verkleiden kann, wie es ihm gefällt. Softcases werden in der Regel aus Silikon gefertigt, was sie enorm leicht und biegsam macht. Durch die rutschfeste Haptik liegen die Handyhüllen gut sowie fest in der Hand, sodass das teure Smartphone schwieriger aus der Hand oder Hosentasche rutschen kann.

Ein Spudger (auch Sludger oder Spatel) ist ein zweiseitig verwendbares Werkzeug, das genutzt wird, um Komponenten aufzuhebeln, die mittels Pressverbindung zusammengefügt wurden, ohne diese zu beschädigen.

Ob ein Smartphone staub- und wasserfest ist, kann dank einer internationalen Norm zweifelsfrei festgestellt werden. Mithilfe der sogenannten IP-Codes können die Hersteller genaue Angaben darüber machen, für welche Umgebungsbedingungen ihre Geräte geeignet sind und wie hoch der Schutz gegen das Eindringen von Wasser und Fremdkörpern ist. Staub- und wasserfest sind dabei alle Smartphones mit den Schutzklassen IP67 und IP68. Die erste Zahl bezieht sich dabei auf die Dichtigkeit gegen Staub und die zweite sichert einen Schutz gegen zeitweiliges bzw. dauerndes Untertauchen zu. Diese Kennzeichnung als staub- und wasserfest gilt jedoch nicht nur für Smartphones, sondern auch für andere elektronische Geräte wie Smartwatches, Tablets oder Laptops.

Der Begriff Tool-Kit ist Englisch und bedeutet übersetzt so viel wie Werkzeugsatz. Ein Tool-Kit ist eine Sammlung unterschiedlicher Werkzeugteile. Im Bereich der Handyreparatur gibt es zahlreiche Angebote für Tool-Kits, die vor allem für die Reparatur in Eigenregie gedacht sind. Somit fehlen bei dem nächsten Reparatureinsatz keine Werkzeuge, sodass dieser ohne Schwierigkeiten oder Verzögerungen vonstattengehen kann. Die typischen Bestandteile eines Tool-Kits für die Handytechnik sind:
• Pinzette
• Kreuzschlitzschraubendreher
• Saugnapf
• Plektren
• Hebelwerkzeug
• Gelkissen

Torx ist eine eingetragene Marke der US-amerikanischen Firma Camcar und bezeichnet ein Schrauben-Mitnahmeprofil in Vielrundform. Als allgemeiner, ungeschützter Name für dieses Werkzeug kann auch Innensechsrund genutzt werden.

Der Begriff Touchdisplay beschreibt einen berührungsempfindlichen Bildschirm, der unter anderem zur Bedienung von Smartphones und Tablet-PCs eingesetzt wird. Gleichzeitig dient er als Ausgabegerät zur Darstellung der gewünschten Bild- und Textinhalte. Je nach Hersteller und Baureihe können verschiedene Bauarten verwendet werden. Zu den bekanntesten zählen das resistive und das projiziert-kapazitive Touchdisplay, wobei letztere Variante deutlich häufiger für moderne Smartphones genutzt wird. Sie bietet den Vorteil einer Multi-Touch-Oberfläche, sodass gleichzeitig mehrere Eingabepunkte per Finger oder Stift verarbeitet werden können. Außerdem wird diese Touchdisplay-Variante mithilfe einer beinahe verschleißfreien Glasoberfläche hergestellt. Einziges Manko: Die Nutzung mit herkömmlichen Handschuhen und Prothesen ist nicht möglich.

Die Toucheinheit am Smartphone oder Tablet-PC ist ein berührungsempfindlicher Bildschirm, der zugleich eine Kombination aus Ein- und Ausgabegerät darstellt. Je nach Bauart bietet er verschiedene Vor- und Nachteile. Der resistive Touchscreen reagiert auf Druck, der zur stellenweisen Verbindung zweier elektrisch leitfähiger Schichten führt. Die Vorteile liegen in den geringen Fertigungskosten, der möglichen Bedienung mit Handschuhen oder Prothesen sowie mit jedem Eingabestift. Wesentlich häufiger werden in modernen Smartphones Toucheinheiten nach dem projiziert-kapazitiven Prinzip eingebaut. Diese bestehen aus zwei Ebenen mit leitfähigen Mustern, die voneinander isoliert als Sensor und Treiber fungieren. Obwohl hier keine Bedienung mit Handschuhen o. ä. möglich ist, profitieren Nutzer von den Multi-Touch Eigenschaften und der direkten Eingabe auf der fast verschleißfreien Glasoberfläche.

Der Begriff Voicemail oder Voice-Mailbox bezeichnet im Grunde einen Anrufbeantworter für Mobilfunk- und Systemtelefone. Vor allem im Mobilfunkbereich hat sich die Bezeichnung Voicemail durchgesetzt. Der virtuelle Anrufbeantworter hat verschiedene Funktionen. Wird der Anruf nicht entgegengenommen, spielt er eine – individuelle – Telefonansage für den Anrufer ab. Außerdem kann dessen Nachricht aufgezeichnet und vom Voicemail-Inhaber abgerufen werden. Das Abhören erfolgt bei Smartphones und anderen Mobilgeräten nicht mehr über diese selbst, sondern per Anruf über eine Zugangsnummer. Die Voice-Mailbox befindet sich in diesen Fällen physisch auf den Servern der genutzten Telefongesellschaft,  die sie ihren Kunden zentral zur Verfügung stellen.