Neben den verschiedenen neuartigen Kamerafunktionen von Smartphones wie beispielsweise dem Portrait-Modus wirkt die Panoramafunktion fast langweilig. Trotzdem ist sie eines der beliebtesten Features unter Handyfotografen – zu Recht. Mithilfe von Panorama-Aufnahmen lassen sich Motive wie etwa weitläufige Landschaften oder große Gruppenbilder mühelos in ein qualitativ hochwertiges Foto verwandeln. Dabei übernimmt den Großteil der Arbeit die Kamera-App des Smartphones. Wo derartige Aufnahmen früher noch professionellen Fotografen vorenthalten waren, lassen sich heute selbst von Laien hervorragende Ergebnisse innerhalb von Sekunden erzielen.

Wie funktioniert die Technik und wie wird sie am besten eingesetzt?

Wie bereits angesprochen, sind Panorama-Aufnahmen in erster Linie für den Einsatz bei Motiven gedacht, die sich mit einer herkömmlichen Smartphone-Linse nicht einfangen lassen. Dazu gehören etwa Bilder von Küsten- und Berglandschaften, aber auch von Gruppen wie zum Beispiel Schulklassen. Bei einem normalen Foto wäre die außergewöhnliche Breite des Motivs ein Problem, mit einer Panorama-Aufnahme lässt sich einfach Abhilfe schaffen. Dafür muss der Nutzer lediglich sein Smartphone langsam über das abzubildende Motiv schweifen lassen – meist wird dazu auch eine Hilfeanzeige auf dem Bildschirm eingeblendet. Dabei sollte das Gerät besonders ruhig gehalten werden. Ist das Material einmal aufgenommen, so arbeitet eine komplexe Software daran, die Bilder passgenau und maßstabsgerecht zusammenzufügen. Die physikalischen Grenzen der Kameralinse werden so geschickt umgangen.

Der nächste Schritt der Panorama-Aufnahmen: 3D-Fotos

Mittlerweile hat sich die Technik der Panoramafotografie bei Smartphones spürbar weiterentwickelt. Die Ergebnisse werden nicht nur immer besser, auch die Funktion an sich wurde verbessert: Viele aktuelle Handykamera bieten nun auch die Option, Panorama-Aufnahmen im 360-Grad-Stil zu schießen. Dabei nimmt das Gerät nicht nur deutlich breitere Bilder auf, sondern ermöglicht es dem Fotografen, eine Aufnahme von seiner gesamten Umgebung anzufertigen. Geschlossene Räume, die mit herkömmlichen Panorama-Funktionen nicht maßstabsgetreu eingefangen werden konnten, lassen sich so hervorragend abbilden. Oftmals wird diese Art des Panorama-Fotos für Aufnahmen von Lokalen wie Restaurants oder Cafés, aber auch von Hotelzimmern oder dem eigenen Zuhause eingesetzt. Der Vorteil dabei: Der Betrachter kann sich jede Ecke der Umgebung nach Belieben ansehen und wird nicht auf einen einzigen Blickwinkel beschränkt.