Ein Kbit ist eine Maßeinheit, die bei der Übertragung von Daten mittels eines Übertragungskanals verwendet wird. Sie gibt dabei keine physikalische Größe an, sondern eine Datenmenge. Ein Kbit beschreibt somit die virtuelle Menge der übertragenen Daten. In der Regel wird diese in Verbindung mit einer bestimmten Zeiteinheit genannt. Entsprechend wird bei einer Datenrate 1 Kbit/s ein Kilobit an Daten innerhalb von einer Sekunde übertragen. Ein Kilobit steht für eintausend Bit, welches die grundlegende Maßeinheit für digitale Datenmengen ist.

Was ist der Unterschied von Kbit zu anderen Maßeinheiten?

Gbit, Mbit und Kbit sind Maßeinheiten, die eine digitale Datenmenge beschreiben. Dabei geben sie jeweils ein Vielfaches an Bits an. Gbit steht für ein Gigabit und enthält jeweils eine Milliarde Bits. Ein Mbit enthält eine Million Bits und wird als Megabit bezeichnet. Somit würde ein Megabit genau eintausend Kbit entsprechen. In Verbindung mit einer zeitlichen Einheit ergeben sich so die verschiedenen Bitraten von Mbit/s, Gbit/s und Kbit/s. Diese werden zum Beispiel benutzt, um die Leistungsfähigkeit von einer Internetverbindung zu beschreiben. Aufgrund ihrer Ähnlichkeit sorgen die Begriffe Kbit und KByte oft für Verwirrung. Der Unterschied liegt darin begründet, dass ein Bit eine einzelne Speichereinheit darstellt, während ein Byte eine gesamte Speichermenge ist. Ein Byte sind genau acht Speichereinheiten, also acht Bit. Somit entspricht ein Kilobyte dem achtfachen der Datenmenge eines Kilobits, was umgerechnet 8.000 Bits sind.

Was sind übliche und gute Übertragungsraten?

Während die Tarife für Smartphones bei den meisten Anbietern von Handyverträgen mit den höchsten Maximalgeschwindigkeiten von 300 Mbit/s oder gar 500 Mbit/s beworben werden, wird man diese Übertragungsraten im Alltag jedoch in der Regel aufgrund einer schlechten Empfangsrate nicht erreichen. Allerdings sind diese Geschwindigkeiten für den durchschnittlichen Gebrauch über den Tag hinweg meist auch nicht nötig, da hierbei 7 Mbit/s durchaus ausreichen können. Kritisch wird es erst, wenn die verfügbare Datenmenge irgendwann am Ende des Monats gedrosselt wird und somit nur noch 64 oder gar 32 Kbit/s beträgt. Mit dieser niedrigen Übertragungsrate lassen sich zwar zum Beispiel weiterhin E-Mails lesen oder Routen bei Google Maps planen, aber es treten vermehrt Probleme etwa bei dem Upload von Bildern oder dem Nutzen von Online-Multimediainhalten auf – lange Wartezeiten stellen dabei eine wahre Geduldsprobe dar.