CPU

Die CPU (Central Processing Unit) ist die zentrale Recheneinheit eines Handys und wird auch Prozessor genannt. Sie verteilt Daten, verwaltet Aufgaben und steuert unterschiedliche Abläufe. Die Taktrate, in der die CPU einen Prozess abarbeitet, wird dabei in Gigahertz angegeben.

Die Aufgaben der CPU

Dies sind die Hauptaufgaben einer CPU im Handy:

  • Verarbeitung der Nutzerdaten
  • Verbindungen wie UMTS und WLAN werden hergestellt
  • Steuerung von visuellen Darstellungen via Grafikkarte
  • Ausführung der installierten Anwendungen wie Apps und Spiele Die CPU ist der Prozessor des Handys.

Sie besteht aus einem oder mehreren Rechenkernen und bildet damit das Herz eines elektronischen Systems. Von ihr aus werden einzelne Anweisungen gleichzeitig oder nacheinander abgearbeitet. Zudem steht die CPU für die Datenverarbeitung des Smartphones. Sie spielt bei vielen Abläufen in eurem Handy eine wichtige Rolle, so zum Beispiel beim Kopieren vom internen Speicher auf ein anderes Gerät oder eine Speicherkarte.

Aufbau der CPU

Die CPU befindet sich im Inneren des Gehäuses. Sie befindet sich in einem Chipsatz, welcher den Grafikprozessor (GPU) und weitere Chips, beispielsweise für die Herstellung drahtloser Verbindungen, beinhaltet. Während diese Prozessoren nur wenig Strom aufnehmen, schaffen sie hohe Taktfrequenzen und erbringen viel Leistung. Je nach Handymodell und Hersteller unterscheiden sich Leistungsdaten, Größe des Chips sowie die Prozessorarchitektur. Durch die sogenannte ARM-Architektur (Advanced RISC Machines) werden mit einfachen Befehlen eine schnelle Taktung und eine einhergehende verkürzte Reaktion möglich. Die ARM-Prozessoren werden von unterschiedlichen Herstellern verwendet. Sie lassen sich unter anderem in iPhones von Apple sowie in Smartphones der Marke Samsung finden.

Welche Prozessoren werden für Handys verwendet?

Aufgrund der Anpassung der Handyarchitektur und der stetigen Entwicklung ist mittlerweile die Verwendung von Mehrkern-Prozessoren möglich, während die ursprünglichen Mikroprozessoren in Smartphones meist nur einen Rechenkern hatten. Es sind verschiedene Chips auf dem Markt, wie die Dual-Core-CPU mit zwei, die Quad-Core-CPU mit vier sowie die Hexa-Core-CPU mit sechs Kernen. Durch eine Aufteilung sämtlicher Arbeitsschritte und Prozesse auf mehr als einen Kern wird ein schnellerer Betrieb des Handys insbesondere im Multitasking-Bereich ermöglicht. Bis zu ungefähr 2,5 Gigahertz pro Kern reichen die Taktfrequenzen. Um Multimedia Dateien in HD-Auflösung flüssig wiederzugeben oder beispielsweise 3D-Anwendungen ohne Einschränkungen auszuführen, benötigt das Smartphone eine höhere Taktrate. Gängige Beispiele für die Handy-CPU sind der von Apple entwickelte ARM-Cortex sowie Qualcomms Snapdragon.