Essentials und Tricks für deine DIY-Reparatur

Wer sein Smartphone selber reparieren will, stößt im Internet auf zahlreiche Videos und Texte, die dies möglich anschaulich zu erklären versuchen. Dabei gibt es gravierende Unterschiede in Qualität und Herangehensweise, die uns ratlos zurücklassen. Hier haben wir Tipps, Tricks und Essentials für dich. Sobald das eigene Smartphone nicht mehr tadellos funktioniert oder einen Schaden aufweist, steht man vor der schwierigen Entscheidung, das Smartphone in Profi-Hände zu geben oder es auf eigene Faust zu versuchen. Durch den sich immer weiter zuspitzenden Konkurrenzkampf um die günstigsten Preise und die schnellste Reparatur häufen sich gleichzeitig Fälle von fehlerhafter Reparatur, bedingt durch den Einsatz minderwertiger Ersatzteile, unaufmerksame Arbeit, Unerfahrenheit und mangelhafte Genauigkeit. Entschließt man sich aus diesem Grund zu einem seriöser wirkenden Anbieter, muss man oft tief in die Tasche greifen. Auf clickrepair findest du eine Auswahl vertrauenswürdiger Reparaturwerkstätten, die günstige Preise und Qualität vereinen.

 

Allgemeine Tipps

Allgemeine Tipps zur DIY-Reparatur

Manchmal lohnt es sich aber auch, sein Smartphone eigenständig zu reparieren. Dafür gibt es neben den zumeist geringeren Kosten weitere gute Gründe, zum Beispiel das Erproben der eigenen Fähigkeiten oder die Einsicht in das Innere des Smartphones. Beachte aber bitte, dass wenn der Preisunterschied zwischen Eigenreparatur und Profireparatur groß erscheint, oft der Arbeitsaufwand für die Werkstätten größer ist, die Reparatur also komplizierter ist. Je länger die Reparatur dauert, desto höher der Preis, desto komplizierter dürfte die Eigenreparatur gerade für Anfänger sein. Vielen Ersatzteilen liegen bereits Werkzeuge in schlechter Qualität bei, dabei kann es sinnvoll sein, mehr Geld für den Kauf besseren Werkzeugs auszugeben, da dein Smartphone noch ernsthafter dadurch beschädigt werden kann.

Display lösen

Damit dein Projekt dennoch gelingt, haben wir einige Werkzeuge und Tools ausprobiert und zusammengetragen, damit du weniger ratlos vor der Entscheidung stehst, was du brauchst und was nicht. Grundsätzlich ist ein allgemeines Werkzeugset, wie du es bei einigen Online-Anbietern findest, sinnvoll. Am besten vergleichst du, was in den Werkzeug-Kits enthalten ist, da du manches einfach nicht brauchst oder manchmal etwas spezielleres Zubehör benötigst. Hast du ein Handy, das geklebt ist, musst du es aufwärmen um es zu öffnen. In vielen Videos siehst du, dass herkömmliche Föns benutzt werden. Sie verteilen die Hitze aber ungesteuert auf dein gesamtes Smartphone und beschädigen so schnell hitzeempfindliche Teile im Inneren. Auch Heißluftföns sind nicht ungefährlich, diese sollten sogar nur von einem erfahrenen Nutzer bedient werden. Sicherer hingegen ist die Nutzung eines Gel Pads, das schonend die Hitze dort einsetzt, wo sie benötigt wird. Sobald du dein Smartphone wieder zusammenkleben möchtest im letzten Schritt, brauchst du wieder einen speziellen Kleber. Verlasse dich nicht auf das günstigste Angebot sondern betreibe präzise Nachforschungen, beispielsweise in Diskussionsforen, welcher Kleber auch speziell für dein Smartphone empfohlen wird. Einige Kits liefern Kleber oder Klebeband mit, allerdings sind diese häufiger nicht von bester Qualität. Es wäre ärgerlich, wenn dein Smartphone auseinanderfallen würde oder es von Kleberesten verunziert wird, weil du hier unnötig gespart hast. Hast du das Mittel deiner Wahl gefunden, um die Kleberänder zu erhitzen, brauchst du im nächsten Schritt Tools, die du zwischen Glas und Rahmen schiebst, um diese Stück für Stück schonend voneinander zu lösen. Hier bist du relativ frei. In vielen Sets sind bereits Plastikscheiben, sogenannte Picks, enthalten. Sie sehen ähnlich aus wie Gitarrenplektren, die als Ersatz auch sehr gut geeignet sind. Eine Bandbreite von stabilen, metallfreien, dünnen Gegenständen ohne scharfe Ecken und Kanten können hier verwendet werden. Orientiere dich hierbei an der Dicke von Gitarrenplektren oder Spielkarten. Wärmst du stückweise den Rand auf und schiebst immer weiter mehrere dieser Hilfsmittel zwischen Glas und Rahmen, kann eigentlich wenig schief gehen.

Wenn dir das alles zu kompliziert und undurchsichtig ist, schau doch einfach nach, wie viel die Profireparatur kostet. Sie ist häufig sogar günstiger als die Eigenreparatur. Zudem hast du hierbei nicht das Risiko, dass du beim Versuch, dein Handy zu reparieren, weitere Teile beschädigst.

DIY-Reparatur Schrauben

Schrauben entfernen und aufbewahren

Hast du das Glas gelöst, musst du häufig zunächst Schrauben entfernen. Hersteller benutzen unterschiedliche Längen und Größen an Schrauben. Informiere dich auch hier ausführlich, welcher Schraubenzieher benötigt und empfohlen wird. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass minderwertiges Werkzeug Schrauben verbiegen oder abbrechen kann oder im besten Fall nur selber kaputt geht. In den Reparaturanleitungen siehst oder liest du von vielen unterschiedlichen Methoden, um während der Reparatur ausgebaute Teile, die später wieder eingebaut werden sollen, aufzubewahren. Ganz besonders können wir dir magnetische Matten empfehlen, die leicht an Mouse Pads erinnern. Im besten Fall haben sie einen passenden Stift, mit dem du auf der Unterlage Stellen einzeichnen kannst um den Überblick zu behalten. Alternativ zeichnest du auf einem Blatt Papier die Konturen deines Smartphones auf und fixierst die Schrauben mit Klebeband. Das ist allerdings eine sehr nervige Angelegenheit.

 

Tipps und Tricks allgemein

Tipps und Tricks zur Eigenreparatur

Benutze nie Metall-Tools, wenn du innerhalb deines Smartphones hantierst, da du es damit unwiederbringlich unbenutzbar machen kannst. Wusstest du, dass du keine statische Kleidung tragen solltest, sondern lieber Kleidung aus Baumwolle oder anderem Material? Du kannst dich mit einem Griff an die Heizung „erden“, um die elektrostatische Aufladung zu umgehen. Vermeide trockene Luft und arbeite bei einer Lufttemperatur von ca. 45-50%. Gehe erst an die komplizierten Reparaturvorgänge, sobald du den Akku abgetrennt hast. Du musst dringend beachten, ihn nicht anzuritzen, da sonst akute Brandgefahr besteht. Insbesondere bei Smartphones, deren Akku mit viel Kleber befestigt ist, besteht ein erhöhtes Risiko. Reinlichkeit ist eines der obersten Gebote. Bleiben beim zersplitterten Display kleine Teile oder Staubpartikel im Smartphone, können gravierende Funktionsstörungen auftreten. Daher solltest du aus Bequemlichkeit nicht darauf verzichten, zwischendurch einen Staubpinsel, ein Mikrofasertuch oder Ähnliches zur Hand zu nehmen. Auch Fettflecken müssen dringend vermieden und im Notfall mit Reinigungsbenzin oder ähnlichen Lösungen entfernt werden. Das kann sich sonst später bitter rächen. Die meisten Seiten, auch YouTube-Anleitungen, möchten gerne Produkte verkaufen oder bekommen Provision von Anbietern, wenn sie deren Produkte empfehlen. Unerfahrene Nutzer laufen hier Gefahr, davon auszugehen, dass diese Produkte automatisch am besten geeignet sind für die Reparatur, da dies in der Anleitung oder im Video vom Profi so reibungslos funktioniert hat. Ob tatsächlich diese Produkte genutzt wurden, weiß man nicht. Bist du dir nun sicher, wie du an deine Eigenreparatur herangehen möchtest und bringst Zeit sowie eine ruhige Hand mit, kann die Aktion losgehen! Traust du dich doch nicht? Wir haben eine Auswahl an Anbietern für dich, in deren Hände du guten Gewissens dein Smartphone geben kannst.

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So einfach funktioniert´s