Klar, da hat man morgens mal wieder verschlafen und keine Zeit gehabt, den lebensrettenden Koffeinkick zuzubereiten. Wenn dann auch noch kein Coffee-Shop in der Nähe ist, kann der Tag eigentlich nur noch schlecht werden. Genau damit warb auch die Kickstarter-Kampagne um das Produkt Mokase, mit dem ein stabiler Handyschutz mit funktionaler Kaffeemaschinen-Technik kombiniert werden soll.

Coffee to go: Jetzt erst recht

In den letzten Wochen gehörte die bizarre aber doch hochinteressante und höchst innovative Kickstarter-Kampagne um das Produkt Mokase zu den heißesten Anwärtern auf das Gesprächsthema Nummer 1. Dabei steht außer Frage, dass eine sichere Smartphone-Hülle mit Kaffeemaschinen-Funktion für viele eine Überlegung wert wäre. Bei den wenigen noch offenen Marktlücken in der heutigen Zeit haben die Entwickler und Köpfe hinter Mokase gewieft zwei der wichtigsten Produkte der Menschheit kombiniert. Immerhin greift ein Großteil der durchschnittlichen Bevölkerung täglich mehrfach zum beliebten Wachmacher und noch häufiger zum technischen Begleiter. Doch was genau steckt nun hinter Mokase? Die Entwickler haben sich ein System ausgedacht, bei dem die schützende Smartphone-Hülle mit einer eingebauten Kaffeemaschine kombiniert wird. Im Klartext bedeutet das, dass das Smartphone vor äußeren Einwirkungen geschützt wird und gleichzeitig eine gewisse Menge Kaffee aufkochen und ausgeben kann. Viele schrien schon bei Bekanntgabe der Rahmenbedingungen auf, stehen doch einige Probleme vor der tatsächlichen Realisierung eines solchen Produktes.

Hitze ist (k)ein Thema

Kaffee aus dem SmartphoneDenn Fakt ist, dass eine solche Systematik nicht ohne ein gewisses Maß an Hitze für die Produktion eines verzehrbaren Heißgetränkes auskommen kann. Dass Smartphones generell aber eher weniger mit Hitze verträglich sind, ist wohl der größte und gravierendste Risikopunkt. Selbst wenn die italienischen Unternehmer Luigi Carfora und Clemente Biondo die Funktionalität durchbringen können, wären die Langzeitfolgen auf Hardware und Software der Smartphones kaum absehbar. Eventuell wird dann ein Handy-Reparatur notwendig. Nach Sperrung des Kickstarter-Projektes aufgrund des immensen Feedbacks, stehen die Hüllen samt allen Zubehörs nun in Eigenregie auf der Mokase-Website zum Vorverkauf. Zur erfolgreichen Kaffee-Produktion werden neben der eigentlichen Hülle noch spezielle 25 ml-Kartuschen benötigt, die fertigen Kaffee beinhalten und mit der kompatiblen Mokase-App zusammenarbeiten. Bevor die Hüllen samt Kartuschen ab September die Lager in Richtung Koffein-Junkies verlassen, gilt es nun also, die rund 50€ teure Kaffeemaschinen-Hülle zu perfektionieren. Gelingt dies, könnte sich die Mokase-Smartphone-Hülle, die für diverse Smartphones aller aktuellen Anbieter verfügbar sein soll, zu einem wahren Renner mausern. Für Interessenten: Die Hülle kann auf Kosten einer Anzahlung ab sofort vorbestellt werden, wobei die Kartuschen der diversen geplanten Geschmacksrichtungen und Kaffeesorten ab 9€ angeboten werden.