Smartphones - überall und jederzeit sind sie dabei. Ob für die örtliche Orientierung, zwecks einer kurzen Kontaktaufnahme oder des schlichten Zeitvertreibs wegen: Smartphones bieten ach so viele Möglichkeiten, bergen hingegen auch ungeahnte Gefahren. Warum ein gewisses Abschalten vom frequenten Smartphone-Konsum bereits eindeutige Auswirkungen haben kann und wieso dieser Digital Detox-Trend keinesfalls ein weiterer Unsinns-Hype ist, lest ihr hier.

In doppeltem Sinne abschalten

Smartphones bestimmen unser Leben. Wenige Themen sind derzeit so sehr in aller Munde, wie der hochfrequente Smartphone-Konsum und die damit verbundenen Auswirkungen auf das tägliche Leben; egal ob nun positiv oder schlichtweg negativ für die menschliche Gesundheit. Um letzterem entgegen zu lenken und dem Körper mal wieder etwas zurückzugeben, hilft bereits ein zehnminütiger „Offline-Modus“ wahre Wunder. Einfach mal das hoffentlich alsbald freundlicher werdende Frühlingswetter genießen und alle Twitters, WhatsApps und Facebooks da draußen sich selbst überlassen. Dieser Trend, natürlich in erster Linie von Rat gebenden Lifestyle-Magazinen propagiert, ist indes gar nicht mal so verkehrt. Bei all der digitalen Beschallung zu jeder Zeit des Tages, kann das Abschalten in zweifachem Sinne tatsächlich gut tun. Schon nach wenigen Auszeiten wird man bemerken, dass sich sowohl körperlich als auch geistig Besserung einstellen wird. Dies ist vordergründig auf die permanente Überanstrengung der Augen zurückzuführen, die ebenso eindeutig negative Auswirkungen auf die Psyche und das allgemeine Befinden haben kann. Viele treiben dieses Spiel sogar so weit voran, dass sie völlig ohne Smartphone, Tablet oder anderes technisches Gadget in den Urlaub fahren. Wo viele umso mehr der digitalen Beschallung frönen, dürfte der digitale Urlaub im Urlaub langfristig gut tun. Außerdem entsteht so auch nicht die Gefahr, dass das Smartphone bei einer Wanderung oder Bootstour kaputt geht und eine Handyreparatur ansteht.

Entgiftung der Psyche

Digital DetoxKlar, von Fasten zu sprechen und den Verzicht von digitaler Unterhaltung in einem Atemzug mit Ernährungsprinzipien zu nennen, wie es einschlägige Lifestyle-Blätter tun, ist vielleicht ein wenig weit hergeholt. Immerhin ist kein genereller Verzicht gemeint, sondern vielmehr das kurzzeitige Abschalten vom Alltagsstress, der durch die hilfreichen Kleingeräte nicht gerade vermindert wird. Wenn man täglich zehn Minuten seiner Zeit abzweigen kann, in denen Körper und Geist eine Ruhepause von digitalen Medien gegönnt wird, dürften schon nach kürzester Zeit Veränderungen spürbar sein. Generell sollte in diesen Digital Detox-Phasen auf eine überhöhte Reizung verzichtet werden. Das kann man sich abstrakt gesehen wie zehn Spa- oder Wellness-Minuten für Gehirn und Wahrnehmung vorstellen. Dabei ist der Aufwand so gering, dass mit höchst einfachen Mitteln eine Verbesserung des allgemeinen Befindens recht einfach erreicht werden kann. Einige Vorschläge für perfekte Digital Detox-Momente: Beim Treffen mit Freunden einfach mal das Smartphone zu Hause lassen, auf der Zug- oder Busfahrt zur Arbeit ausnahmsweise die Aussicht statt des Displays genießen oder einfach mal wieder spazieren gehen. Wäre früher gar nicht mal so abwegig gewesen.

Welche Apps euch dabei unterstützen können, erfahrt ihr hier: Für „Smombies“: Diese Apps helfen bei der digitalen Diät.