Apple hat ein Patent angemeldet, das ein MacBook zeigt, in das ein iPhone eingesetzt werden soll. Was hat es damit auf sich? Hier erfahrt ihr, was auf dem Patent zu sehen ist und was es beinhaltet.

Trend: Weg vom Computer, hin zum Smartphone

Keine Frage: Der Trend der Nutzung digitaler Geräte geht immer mehr zum Smartphone hin. Denn es gibt kaum noch Dinge, die man heutzutage nicht mehr mithilfe eines Handys erledigen kann, sondern für die man einen Computer benötigt. Diese Entwicklung scheint Apple erkannt zu haben und möchte ihr möglicherweise entgegenwirken. In diesem Zusammenhang wurde nun ein Patent entdeckt, das der Konzern sich sicherte.

Dies ist auf dem Patent zu sehen

Patent: iPhone wird ins MacBook eingesetztDas Patent zeigt ein herkömmliches MacBook mit Gehäuse, Display und Tastatur. Ein bestimmtes Detail unterscheidet es von den bis jetzt bekannten Laptops. Statt des TrackPads sieht man auf dem Bild eine Aussparung, in die ein iPhone eingesetzt wird. Und nicht nur das: Auf einem anderen Bild fungiert ein iPad als Bildschirm, es kann auf dieselbe Weise in das Gehäuse eingesetzt werden. Also iPhone statt Touchpad und iPad statt Display. Die Idee hinter dem Patent ist jedoch kein Blitzeinfall vor kurzer Zeit gewesen. Denn bereits im Herbst 2015 wurde der Antrag eingereicht, im September letzten Jahres wurde er dann noch einmal aktualisiert. Nun wurde das offizielle Patent am 23. März veröffentlicht. Darüber hinaus denken sich andere Hersteller schon länger Lösungen aus, um Smartphone und Laptop zu vereinen.

Der Sinn hinter der technischen Innovation

Wofür es gut sein könnte, das iPhone und das iPad ins MacBook einsetzen zu können, ist natürlich bis jetzt reine Spekulation. Zum einen hat man die Option, all seine Geräte zu verbinden und muss nicht mehr drei einzelne Geräte tragen. Durch diese noch höhere Kopplung als es sie bei Apple-Hardware ohnehin schon gibt, ist der Nutzer verleitet, eventuell öfter seinen Laptop zu nutzen als vorher. Zum anderen hat das iPhone oder iPad eine spezielle Funktion, da beispielsweise das iPad das Touchpad zu ersetzen scheint und als Recheneinheit funktionieren könnte. Dies ist zum Beispiel praktisch, wenn der Benutzer einen längeren Text schreiben möchte. Denn auf dem Smartphone brauchen selbst Dauer-Handy-Nutzer mehr Zeit dafür als mithilfe einer herkömmlichen Computer-Tastatur. Und auch zum Arbeiten eignet sich ein Laptop mit großem Bildschirm besser als ein kleines Handy-Display.

Wann kommt das 2-in-1-Gerät auf den Markt? 

Ob die technische Innovation jemals in den Elektroläden verkauft werden wird, steht in den Sternen. Denn Ideen auf Patenten werden nicht immer in die Realität umgesetzt. Schließlich muss der Hersteller erst einmal viele Dinge neben der technischen Funktionalität abwägen. Würden Nutzer das Gerät überhaupt kaufen? Dies kann man vermutlich schwer vorhersagen. Denn grundsätzlich werden solche Innovationen entweder verkauft wie warme Semmeln - oder sind ein totaler Flop. Es bleibt abzuwarten!