Smartphone und Haustier haben eigentlich nicht so viel gemeinsam? Falsch gedacht! Es gibt nämlich jede Menge Anwendungen im App Store, die das Zusammenleben mit euren tierischen Gefährten versüßen sollen. Ob Gassi-Tracking oder Beschäftigung für die Katze – wir zeigen euch 3 Apps, die kein Tierbesitzer verpassen sollte.

1. Dog Walk

Im Play Store finden sich diverse Gassi-Tracking-Anwendungen mit verschiedenen Namen. Wir haben Dog Walk ausgesucht und getestet. Im ersten Schritt müsst ihr euch hier anmelden, entweder über Facebook oder mit Angabe eurer E-Mail-Adresse. Danach fügt ihr euren Hund hinzu. Dabei könnt ihr den Namen eures Tieres eingeben und ein Bild von ihm hochladen. Außerdem wird nach der Rasse gefragt. Danach öffnet sich eine Landkarte, die euren Standort anzeigt. Drückt ihr auf den runden Button auf dem Bildschirm, kann euer Spaziergang losgehen. Dann wird sowohl die Zeit, als auch die Kilometeranzahl angezeigt, die ihr mit eurem Vierbeiner zurückgelegt habt. Startet ihr den Spaziergang, erscheinen im oberen Bereich des Bildschirms drei Buttons: ein Tropfen, ein Haufen und ein Foto. Mit diesen könnt ihr festhalten, an welchen Stellen und wie oft euer Hund sein Geschäft verrichtet hat oder ein Foto von eurem Vierbeiner schießen. Seid ihr wieder zuhause angelangt, speichert ihr den Spaziergang und könnt ihn im Nachhinein immer wieder aufrufen oder etwa mit euren Freunden teilen. Falls ihr mehrere Hunde habt, könnt ihr auch mehrere Tiere hinzufügen.

2. Cat alone

Apps für TierbesitzerFalls ihr austesten wollt, wie gut eure Katze mit einem Smartphone umgehen kann, solltet ihr euch die App Cat alone herunterladen. Denn hier kann euer Haustier mit der Pfote beispielsweise Käfer, Finger oder einen leuchtenden Punkt schnappen – oder es zumindest versuchen. Eine Art Beschäftigungstherapie für die Katze: Wie in der freien Natur, nur auf dem Display.

3. VetFinder 

Bei der Anwendung VetFinder geht es um die Gesundheit eures kuscheligen Mitbewohners. Auch hier könnt ihr ein Profil für das Tier anlegen, in das ihr seinen Namen, Tierart, Farbe, Medikamente und vieles mehr eintragen könnt. Im nächsten Schritt habt ihr die Option, Versicherungen und Tierärzte zu hinterlegen. Falls ihr noch keinen Tierarzt habt, bietet euch VetFinder die praktische Möglichkeit, Praxen in der Nähe zu finden. Hier werden euch beispielsweise Kontaktmöglichkeiten, Adresse und Informationen rund um Parkplätze und Sprachen angezeigt, wenn der Tierarzt diese eingetragen hat. Findet ihr euren Wunsch-Tierarzt, könnt ihr ihn zu den Favoriten hinzufügen.   

Fazit: Apps für Tiere

Über die Sinnhaftigkeit der ein oder anderen Anwendung lässt sich streiten – schließlich möchte nicht jeder auch noch seine Tiere in die virtuelle Welt einführen. Doch vielleicht zieht ihr ja einen Nutzen aus einer der Apps. Trotzdem: Wenn Tatzen und insbesondere Krallen mit dem Bildschirm in Berührung kommen, solltet ihr sehr vorsichtig sein und gut aufpassen. Denn wie ihr wisst, verstehen sich Displays und scharfe, spitze Dinge nicht allzu gut. Und dann kann es schnell vorbei sein mit dem Spaß für die Katze oder den Hund. Sollte euer Hund beim Spielen ein fremdes Gerät beschädigen, empfiehlt sich eine Hundehalterhaftpflichtversicherung, die für den Schaden aufkommt.