Anschauen von Snapchat-Stories, automatisches Abspielen von Facebook-Videos, Updates und Apps, die im Hintergrund Daten verschlingen: Wenn man nicht aufpasst, kann das Datenvolumen, das den gesamten Monat halten sollte, bereits nach wenigen Tagen aufgebraucht sein. Um das zu verhindern, stellen wir dir fünf Tipps vor, mit denen du den Datenverbrauch des iPhones senkst und länger mit voller Geschwindigkeit surfen kannst.

Tipp 1: Eigenen Datenverbrauch kontrollieren

Um den Datenverbrauch in den Griff zu bekommen, ist es zuerst wichtig, dass du die größten Datenfresser auf dem eigenen Smartphone ausfindig machst. Dafür musst du lediglich die Einstellungen des iPhones öffnen und „Mobiles Netz“ auswählen. Scrollst du nach unten, listet das Apple-Gerät sämtliche Apps auf, die sich am mobilen Internet bedienen und zeigt wie viele mobile Daten sie verbrauchen. Ist darunter eine Anwendung, die du selten oder gar nicht benutzt und die trotzdem viele Daten verbraucht, kannst du die App komplett vom mobilen Internet trennen, indem du den Schalter neben der App umlegst und die App so nur noch über WLAN online gehen kann. Oder du schaltest nur die Hintergrundaktualisierungen für die App aus.

Tipp 2: Datenhunger von WhatsApp und Facebook stillen

Datenverbrauch des iPhones senkenBei populären Apps wie WhatsApp und Facebook ist es für viele keine Option, ihnen den Zugriff auf das mobile Netz zu verweigern oder Hintergrundaktualisierungen auszuschalten. Jedoch gibt es hier auch andere Möglichkeiten, den Datenverbrauch zu reduzieren. Dafür solltest du dir die jeweiligen Einstellungen genauer anschauen. WhatsApp erlaubt es dir beispielsweise, Inhalte wie Videos, Bilder und Sprachnachrichten nur über WLAN automatisch herunterzuladen und so Volumen zu sparen. Zudem kannst du für WhatsApp-Anrufe einen reduzierten Datenverbrauch einstellen. Der Weg dorthin führt innerhalb von WhatsApp über die Einstellungen. Klickst du auf „Daten- und Speichernutzung“, kannst du dort genau bestimmen, welche Daten über das mobile Internet übertragen werden sollen. Bei Facebook verbraucht das automatische Abspielen von Videos in der Timeline viel Datenvolumen. Um diese Funktion zu deaktivieren, musst du unten rechts in der App auf die drei Striche tippen, weiter auf Einstellungen und Kontoeinstellungen. Hier kannst du nun „Videos und Fotos“ auswählen und dort bei der Option „Autoplay“ den automatischen Download von Videos auf das WLAN beschränken.

Tipp 3: Automatische App-Updates ausschalten

Wenn du viele Apps auf dem iPhone installiert hast, können automatische App-Updates viel Datenvolumen kosten. Daher solltest du überprüfen, ob das iPhone automatisch Updates lädt und über welche Verbindung es das tut. Hierzu gehst du in die Einstellungen des iPhones und wählst „iTunes & App Stores“. Dort kannst du nicht nur sehen, was automatisch geladen wird, sondern kannst auch verbieten, dass es über das mobile Netz geladen wird. Dazu einfach die Funktion „Mobile Daten verwenden“ deaktivieren.

Tipp 4: WLAN-Unterstützung deaktivieren

Seit iOS 9 hat Apple eine Funktion in die iPhones integriert, die schon bei vielen Usern einiges an Datenvolumen geschluckt haben dürfte: „WLAN-Unterstützung“ heißt die Funktion, die dafür sorgt, dass bei sehr schlechtem WLAN-Empfang automatisch das mobile Internet mit einspringt und damit für eine schnellere Verbindung sorgt. Das Problem: Das iPhone zeigt nicht an, dass mobiles Internet verbraucht wird und der Nutzer wähnt sich im WLAN. So kannst du unbewusst eine große Menge Daten verbrauchen. Wenn bei dir also regelmäßig das Datenvolumen erschöpft ist, solltest du diese Funktion vorsichtshalber deaktivieren. Dazu einfach in den Einstellungen auf „Mobiles Netz“ tippen und bis ganz nach unten scrollen. Dort findet sich der Punkt „WLAN-Unterstützung“, den es zu deaktivieren gilt. 

Tipp 5: Browser mit Datenkompression nutzen

Um den Datenverbrauch noch weiter zu senken, kannst du auf Browser zurückgreifen, die mittels Kompression den Datenverbrauch beim Surfen weiter reduzieren. Anstatt Safari zu benutzen, kannst du zum Beispiel Opera Mini benutzen. Hier ist die Kompression automatisch aktiviert und man spart beim Surfen wertvolle MB.