Ein Softwareupdate kann viele Ursachen und Formen haben. Generell bedeutet ein solches Update, dass ein Programm angepasst wird. Jedes Programm kann dabei theoretisch geupdated und somit auf den neuesten Stand gebracht werden – von einer kleinen App bis hin zum gesamten Betriebssystem eines Gerätes.

Unterschiede von Softwareupdates

Das Smartphone meldet: „Neue Updates verfügbar!“. Dies bedeutet, dass für auf dem Gerät installierte Programme, auch Apps genannt, Aktualisierungen installierbar sind. Diese können mehr oder weniger umfangreich ausfallen. Oft werden mithilfe sogenannter Bugfixes nur Kleinigkeiten angepasst, die in der Vergangenheit zu Fehlern geführt haben. Es kann aber auch sein, dass eine große Neuerung eingeführt wird, also der Release eines Major-Updates umgesetzt wird. Oftmals ist es so, dass Apps durch Updates so angepasst werden, dass sie auch in der neusten Version des Betriebssystems noch lauffähig sind – denn auch Betriebssysteme, wie zum Beispiel Android, erhalten Updates. Oft bringen diese für den Nutzer kaum sichtbare Veränderungen mit sich, wie beispielsweise Patches, die lediglich der Sicherheit dienen. In regelmäßigen Abständen werden aber auch neue Versionen von Betriebssystemen veröffentlicht, die dann von den Herstellern per Softwareupdate dem Nutzer zur Verfügung gestellt werden können und oft zu großen Änderungen bei der Bedienung des Gerätes führen.

Updatepolitik der Hersteller

Jeder Smartphone- und Tablethersteller hat eine eigene Updatepolitik. Die neuen Versionen der Betriebssysteme werden von den jeweiligen Entwicklern veröffentlicht und den Geräteherstellern zur Verfügung gestellt. Diese passen dann das Betriebssystem so an, dass es auf ihren Geräten und nach ihrer Vorstellung funktioniert. Dies führt dazu, dass Nutzer erst lange nach dem offiziellen Veröffentlichungstermin mit den aktuellen Versionen ihres Betriebssystems versorgt werden. Dies kann vor allem bei Sicherheitsupdates ärgerlich sein. Zudem werden ältere Geräte oft gar nicht mehr mit Updates versorgt werden. Dies soll die Kunden dazu bewegen, neue Geräte zu kaufen, da auf vielen veralteten Betriebssystemen oft nicht mehr alle Apps einwandfrei funktionieren. Manche Hersteller geben sogar bei der Vorstellung neuer Geräte an, wie lange die Geräte garantiert mit Softwareupdates versorgt werden sollen. Hier ist es von Vorteil, wenn der Gerätehersteller gleichzeitig der Entwickler des Betriebssystems ist, wie zum Beispiel Apple, da die Wartezeiten auf neue Versionen somit meist kurz sind und sich nicht in die Länge ziehen.