RAM (Random-Access Memory) wird auch Arbeitsspeicher genannt und ist ein zentrales Element von Smartphones. In ihm werden laufende Programme und Daten gespeichert. Der verwendete RAM ist von Handy zu Handy unterschiedlich.

Funktionsweise und Aufbau des RAM im Handy

RAM

Abhängig von der Adressbus-Breite des Prozessors verwaltet der Arbeitsspeicher Daten. In Bytes oder auch Vielfachen werden diese Daten aus dem oder in dem Arbeitsspeicher via direkte Adressierung der Speicherabschnitte übertragen. Es empfiehlt sich eine wiederkehrende Leerung des RAM, zum Beispiel bei Android-Mobiltelefonen, da sich hierdurch Verlangsamungen durch zu viele Daten im Arbeitsspeicher meiden lassen. Erst wenn das System verlangsamt, merkt der Nutzer, dass sein Speicher überladen ist. Eine Rückmeldung über die andauernden Datentransfers zwischen RAM und CPU bekommt der User nicht. Zudem ist der Handy-Arbeitsspeicher flüchtig. Das heißt, dass sämtliche im RAM hinterlegten Apps und Daten verlorengehen, wenn das Handy abgeschaltet wird. Werden Fortschritte nicht zuvor gespeichert, kann es zu einem Verlust der Daten kommen. Der Arbeitsspeicher ist ein Speichermodul, welches Binärwörter in einer Tabellenstruktur lagert. Jedes Handy enthält neben seinem Prozessor diesen Speicher. Über den Speicherbus der Recheneinheit kommt der Zugriff auf den RAM zustande. Um eine flüssige Ausführung bei Apps und Spielen auf dem Mobiltelefon zu ermöglichen und kurze Zugriffszeiten zu gewähren, werden einzelne Speicherabschnitte exakt adressiert. Zusätzlich zum Arbeitsspeicher, welcher sich auf der Platine befindet, gibt es einen virtuellen Arbeitsspeicher. Dieser kann sich beispielsweise auf dem internen Flash-Speicher befinden. Dieser Speicher dient als zusätzliche Möglichkeit, wenn der Hauptspeicher voll ist und wird auch für Auslagerungen verwendet.

Wie viel RAM benötigt das Handy?

Die verwendete Recheneinheit bestimmt, wie viel Arbeitsspeicher im Handy enthalten ist. Eine mit hoher Taktrate ausgestattete schnelle CPU, zu Deutsch Central Processing Unit, kann Nutzen aus einem ausreichend großen und schnellen RAM ziehen. Smartphones für Einsteiger, die über Single-Core-Prozessoren verfügen, haben meist 512 Megabyte RAM. Dies macht das Laden von aufwendigen Spielen und Apps zeitaufwendiger, da der Zugriff auf die im RAM hinterlegten Daten nicht temporeicher möglich ist. Smartphones, die über Mehrkern-Prozessoren wie einer Dual-Core-CPU oder Quad-CPU ausgestattet sind, haben regelmäßig ein bis zwei Gigabyte RAM. Man geht davon aus, dass die verfügbaren Speichergrößen für Mobiltelefone grundsätzlich erweitert werden. Marktführer wie das Samsung Galaxy setzen auf bis zu zwei Gigabyte Arbeitsspeicher, um einen schnelleren Zugriff auf Apps und Daten zu ermöglichen. Verglichen mit Smartphones nutzen Computer wesentlich mehr Arbeitsspeicher, was an der abweichenden Programmierung von Software und Betriebssystem liegt. Da Handy-Apps mehr komprimiert werden, ist auch weniger Hauptspeicher genügend.