Malware sind Computerprogramme, die schädliche Funktionen auf deinem Smartphone oder PC ausführen. Eine Malware wird in unterschiedliche Typen unterteilt. Der klassische Virus, Trojaner eine Backdoor, Spyware, Scareware und Computerwürmer werden zur Familie der Malware gezählt. Der Virus verbreitet sich beispielsweise, indem er sich in Programme, Dokumente oder Datenträger kopiert. Wenn sich die Malware nur auf das Handy bezieht, wird sie als Handymalware bezeichnet.

Leider kannst du dir Malware mit deinem Smartphone überall einfangen, wie beim Download einer Datei aus dem Internet oder von einer gehackten Website, Spieledemos, Musikdateien, Toolbars, Software oder Gratis-Abos. Manchmal bemerkst du es gar nicht, wenn dein Anti-Viren-Programm nicht anschlägt. Mithilfe einer Schutzsoftware musst du das Surfen im Internet jedoch nicht einstellen. Spam, Pop-ups oder häufige Abstürze können ein Indiz dafür sein, dass dein Gerät infiziert ist. Um das zu überprüfen, solltest du einen Malware Scanner nutzen, der dir eine mögliche Malware anzeigt und diese meistens auch entfernt. Es gibt einige kostenlose Android Virenscanner. Sie sind einfach aus dem App-Store herunterzuladen und zu installieren, des Weiteren bringe sie eine einfache Handhabung mit.

Wie du dich schützen kannst

Oft wird das Smartphone beim Download von Apps mit einer Malware infiziert. Das Windowsphone und iOS überprüfen Apps im App-Store vor dem Download, sodass kaum Viren auf dein Smartphone gelangen können. Jedoch werden Trojaner teilweise als Spiele ausgegeben und entgehen damit der Kontrolle. Das Android Betriebssystem lädt Applikationen im Google Play Store herunter, wo Apps selten überprüft werden. Mithilfe von versendeten SMS ist es der Malware möglich, das Betriebssystem anzugreifen. Somit findest du bei Android zahlreiche Schadprogramme, wie Handywürmer. Du solltest darauf achten, dass du neue Apps von ungefährlichen Seiten herunterlädst und auf einen ausreichenden und aktuellen Virenschutz achten. Software- und Betriebssystem-Updates können weiterhin Malwares vermeiden, ebenso wie das Löschen unbekannter Dateianhänge in Phishing-Mails.