Wenn wir mit unserem Smartphone telefonieren, halten wir die Hörmuschel an unser Ohr und unterhalten uns mit Freunden oder Bekannten. Durch Apps wie WhatsApp ist das Versenden von Sprachnachrichten zum Trend geworden. Damit unser unmittelbares Umfeld diese nicht mithören kann, halten wir das Smartphone beim Abspielen ans Ohr und die Audiodatei wird über die Hörmuschel übertragen. Ohne Hörmuschel wäre keine Kommunikation möglich.

So äußert sich eine defekte Hörmuschel

Wenn die Hörmuschel Defekte aufweist, sind viele Funktionalitäten des Smartphones eingeschränkt. Nutzer können alternativ auf Headsets zurückgreifen. Falls die Hörmuschel einen Defekt erlitten hat, wird dies in der Regel direkt bemerkt, da sich der Defekt durch eine verschlechterte Audioqualität ausdrückt. So kann es vorkommen, dass die Stimme des Gesprächspartners im Gespräch immer leiser vernommen wird. Auch Rauschen oder Knacken können auf einen Defekt hinweisen. Schäden in der Hörmuschel werden oft durch Erschütterungen verursacht, äußere Einflüsse können die Hörmuschel in extremen Fällen verbiegen. Feuchtigkeit und Schmutz können auch zu den Übeltätern des Defekts zählen. Sie ummanteln die Hörmuschel mit einer immer dicker werdenden Schicht, sodass der Ton eine Barriere übertreffen muss und somit vom Nutzer leiser wahrgenommen wird.

Leichten Schmutz aus der Hörmuschel entfernen

Wenn der Ton durch die Hörmuschel leiser erklingt als gewöhnlich, muss es nicht automatisch eine ernsthafte Beschädigung sein. Schmutz oder Staub sind auch imstande, solch eine Veränderung der Funktionsfähigkeit zu verursachen. Bevor das Smartphone in die Hände einer Handywerkstatt gegeben wird, können vorsichtige Methoden zum Reinigen der Hörmuschel ausprobiert werden. Viele denken, dass das Pusten in die Hörmuschel Staub am einfachsten und schnellsten entfernen kann, dies ist leider nicht der Fall. Durch das Pusten dringt der Staub noch tiefer in die Hörmuschel ein und verschlimmert den Defekt nur noch weiter. Die Verwendung von Druckluftspray ist bei Verschmutzung eher zu empfehlen. Das Spray sollte dabei aus einer Distanz auf die Hörmuschel gesprüht werden, Staub löst sich dadurch auf und Dreck wird aufgeweicht. Der nun lockere Schmutz kann mit einer Nadel vorsichtig abgekratzt werden. Zu beachten ist, dass die Nadel unter keinen Umständen zu tief in die Hörmuschel eindringen darf, dies würde auf jeden Fall eine ernsthafte Beschädigung verursachen.