Über das D-Netz laufen in Deutschland alle Mobilfunkanlagen. Das ermöglicht auf den Smartphones den Transfer von Nachrichten in Form von Schrift oder Sprache. Das Netzwerk teilt sich in verschiedene Netzgruppen auf, die den einzelnen Netzwerkanbietern zugeordnet werden. Je nach benutztem Netz kann es zu unterschiedlichen Auswirkungen auf den Mobilfunkempfang kommen.

Wie wurde das D-Netz errichtet?

Das D-Netz wurde 1991 auf dem Markt eingeführt und ermöglichte einen digitalen Austausch von Nachrichten. Die damaligen Handys wurden dabei noch mit Antennen betrieben, damit das Signal empfangen werden konnte. Das D-Netz das Ergebnis der GSM. Das ist ein französisches Team gewesen, das den Auftrag bekam, ein mobiles Netzwerk zu errichten. Es gab viele Firmen, die sich darum bemühten, dem Ganzen etwas beizusteuern. Daraus resultiere das D-Netz, welches nach einer einjährigen Testphase im Jahr 1992 erfolgreich in Deutschland eingegliedert wurde. Das D-Netz funktioniert über eine bestimmte Frequenz, auf der Daten ausgetauscht werden, und läuft über den GSM Standard. Dieser sorgt für die Anpassung in möglichst vielen Ländern. Aktuell ist deswegen eine mobile Datennutzung in über 130 Ländern möglich. Das umfasst Europa und viele Länder auf anderen Kontinenten. Über die Jahre hat sich das D-Netz in verschiedene Netzgruppen aufgeteilt.

Aus welchen Subgruppen besteht das D-Netz?

Die einzelnen Netzgruppen bilden sich aus den insgesamt drei größten Konzernen. D1 liegt in den Händen der deutschen Telekom. Diese wirbt einer enormen „Abhörsicherheit“. Entsprechend hoch sollen die Sicherheitsstandards des Anbieters sein. Die Firma konnte 1993 bereits über 100 000 Mitglieder verzeichnen. Damit gehört der Konzern der Telekom zu den erfolgreichsten und nimmt das komplette D1 Netz für sich ein. Im D2 Netz ist Vodafone an höchster Stelle. Dieser Telekommunikationsanbieter konkurriert direkt mit der deutschen Telekom. Da dieser Service von einem privaten Investor finanziert wurde, und nicht wie die Telekom vom Staat, hat der Aufbau etwas mehr Zeit beansprucht. Dadurch konnten 1992 noch nicht alle in Deutschland von Empfang profitieren. Bis 1994 waren diese beiden Netzgruppen jedoch auch die einzigen Möglichkeiten. Die Markteinführung von E-Plus als weiterer Konkurrent konnte dann die Preise deutlich senken. Besonders familienfreundliche Angebote ermöglichten einen breiteren Markt, wodurch sowohl die Telekom als auch Vodafone gezwungen waren, die Preise anzupassen.