Cookies, im Deutschen Plätzchen oder auch Kekse, wird als Begriff synonym für http-Cookies, die im Word Wide Web zum Einsatz kommen, verwendet. Der Begriffsursprung entspringt dem Handbuch zur fseek-Routine der C-Standardbibliothek, in der die Umsetzung der C-Funktion ftell erläutert wird, und geht in das Jahr 1979 zurück. Hier wurden Cookies zur Unterscheidung zweier Zustände sowie zur einwandfreien Zuordnung genutzt, aber insgesamt noch nicht genau definiert. Sie kamen folglich eher wie ein Token zum Einsatz.

Die Funktionsweise von Cookies

Cookies speichern Informationen, die von einer Webseite auf dem lokalen Speicher des Endgeräts des Users hinterlegt werden. Die in einer Textdatei abgespeicherten Informationen können vorgenommene Einstellungen auf einer Website sein, aber auch solche Informationen, die vom Nutzer gesammelt wurden. Die lokal abgelegten Textdateien können dann vom Server, von dem sie angelegt wurden, später wieder ausgelesen und verwendet werden, so werden vom Benutzer getroffene Einstellungen auf Webseiten erneut geladen und wiederhergestellt, sodass keine erneute Eingabe notwendig ist. Im Hinblick auf Datenschutz und Privatsphäre sind im Webbrowser Cookies oftmals nur eingeschränkt genutzt oder vollständig deaktiviert, des Öfteren findet sich auch ein Warnhinweis oder eine Einverständniserklärung als Pop-Up beim Öffnen der Homepage. Durch Cookies werden also Webseiten an die Bedürfnisse des Benutzers angepasst, so geschieht dies zum Beispiel durch Werbung und Informationen. Jedoch hat eine Website nur auf die Informationen Zugriff, die ihr der Benutzer bereitgestellt hat. Angelegte Cookies können manuell im den Browsereinstellungen verwaltet und gelöscht werden. Sollte die Sicherung der personenbezogenen Daten nicht gewünscht sein, können Cookies mithilfe eines Cookie-Managers vollständig gesperrt werden.

Cookies in der Praxis – ein Anwendungsbeispiel

Cookies finden in vielen Onlineshops Anwendung. Hier werden sie unter anderem verwendet, um dem Einkäufer die Möglichkeit zu geben, einen virtuellen Warenkorb mit den gewünschten Produkten zu füllen. Auch hier werden die Informationen, in diesem Fall die ausgewählten Produkte, lokal, d. h. auf dem Rechner des Kunden zwischengespeichert. Auch benutzerspezifische Daten, wie zum Beispiel, Name oder auch Adressdaten, können wieder abgerufen werden. Hierdurch kann zudem vermieden werden, dass sich der Käufer im Online-Shop registrieren und einloggen muss. Auch, um Werbung auf den Nutzer des Browsers zuzuschneiden, werden Cookies verwendet. Zudem werden dem Anbieter wichtige Informationen weitergegeben, sodass er beispielsweise die Verweildauer innerhalb des Online-Shops erfährt.