Im Internet befinden sich viele verschiedene Daten. Darunter gibt es eine große Menge an Variationen der Dateitypen. Big Data beschreibt eine enorme Anzahl an diesen einzelnen Dateien. Diese kann aufgrund ihres Umfangs und exponentiellen Wachstums nur sehr schwer gemessen werden, da beides stetig steigt. In diesen Mengen befinden sich unter anderem auch viele private Daten.

Wie setzt sich Big Data zusammen?

Big Data setzt sich aus insgesamt drei Dimensionen zusammen. Zum einen ist das Datenvolumen eine maßgebliche Größe. Dieses bestimmt den Umfang der Daten. Der Umfang wächst exponentiell an und hat sich seit 2011 alle zwei Jahre verdoppelt. Das ergibt sich aus dem hohen Datentransfer im Internet. Daraus resultiert auch die zweite Dimension. Dabei handelt es sich um die Geschwindigkeit, mit der die Daten übertragen werden. Jedes Mal, wenn ein Internetnutzer im Internet etwas macht, werden diese Daten zwischengespeichert. Dazu zählen einfache Aktionen wie eine Suchfrage bei Google oder aber auch Dokumentationen über jeden Banktransfer im Internet. Die dritte Dimension ist entsprechend die Variation der Dateitypen. Da besonders viele verschiedene Informationen zwischengespeichert werden, gibt es auch eine große Anzahl an verschiedenen Arten der Verarbeitung. Insgesamt setzt sich die Big Data aus sämtlichen Nutzerdaten im Internet zusammen und umfasst jede erfasste Aktion im Internet.

Wofür dient Big Data?

Big Data wird von vielen verschiedenen Unternehmen gesammelt. Das dient der Auswertung, um zum Beispiel die eigenen Produkte besser zu vermarkten. In manchen Fällen ist die Auswertung auch für die Sicherheit relevant. Die Regierung wertet die Informationen beispielweise unter Verschluss aus, um potenzielle Probleme zu erfassen und zu verhindern. Das ist jedoch aus Gründen der Persönlichkeitsrechte offiziell in den meisten Ländern nicht gestattet. Entsprechend müssen auch Unternehmen eine Erlaubnis zur Weiterverarbeitung der Daten einholen, damit diese wirklich gezielt ausgewertet werden dürfen. Aus den Daten, die nicht verwendet werden dürfen, ergibt sich die Big Data. Hier sind alle Daten enthalten, die von einer Auswertung rechtlich ausgeschlossen sind. Es wird mittlerweile in vielen Ländern darüber diskutiert, ob diese Daten nicht doch ausgewertet werden dürfen. Dies soll dem Allgemeinwohl dienen und die Kommunikation vereinfachen. Die mögliche Verletzung der Persönlichkeitsrechte verhindert allerdings eine Umsetzung. In der Big Data befinden sich unter anderem auch viele intime Dateien, die unter Verschluss bleiben sollten.