Hinter dem Begriff ActiveSync verbergen sich zwei verschiedene Softwaresysteme. Als erstes ist ActiveSync eine Software von Microsoft, die zur Datensynchronisierung eines Computers, welcher ein Windows-Betriebssystem hat, mit einem anderen mobilen Gerät dient. Nutzer können Daten für den gleichen Anwender zwischen zwei Windowsbetriebssystemen wie z. B. Laptop und Computer synchronisieren. Die Software funktioniert jedoch leider nicht auf dem Betriebssystem Windows Vista, da diese dort nicht mehr unterstützt wird und durch Windows Mobile-Gerätecenter ersetzt wurde. Weiterhin ermöglicht die Software den Zugriff auf die Ordnerstruktur, die Kontakte sowie die Termine des Gerätes, synchronisiert diese und nimmt Änderungen im Personal Information Manager vor. Allerdings können nur Programme synchronisiert und somit konvertiert werden, die in Microsoft-Programmen bearbeitet wurden sowie Outlook, Excel oder Word. Die Microsoft Software ActiveSync wird auch als Protokoll von Microsoft-Exchange Servern für die Kommunikation zu Windows-Mobile Clients sowie anderen Clients mit dazugehöriger Lizenz verwendet. Des Weiteren ist die Software auch bekannt als Exchange ActiveSync, welche den Remote-Zugriff auf Mailserversysteme und Datenleitungen erlaubt. Dateien, welche sich auf dem Exchange Server befinden, werden bei einer Synchronisation abgeglichen.

Smartphone-Nutzer machen sich meistens erst dann Gedanken über die Stromversorgung ihres Gerätes, wenn die Leistung des Akkus merklich nachlässt. Die kleinen Kraftpakete können allerdings weitaus mehr, als sich die meisten Nutzer bewusst sind.

Android ist eines der bekanntesten Betriebssysteme für mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablets. Es basiert auf dem Linux-Kernel und wird quelloffen entwickelt. Entworfen wurde das System von dem von Google gegründeten Konsortium Open Handset Alliance, welchem insgesamt 84 Unternehmen angehören.

Der Name Android Cupcake steht für die Version 1.5 des bekannten Betriebssystems, das unter anderem in Smartphones, Tablets und Netbooks Verwendung findet. Ab dieser Version tragen die Android-Releases die Namen einer Süßspeise oder eines Gebäckteilchens, deren erster Buchstabe im Alphabet aufsteigend ist. Cupcake kam erstmals am 30. April 2009 auf den Markt und wurde in den beiden ersten Mobiltelefonen von Samsung auf dem deutschen Markt eingesetzt – dem Samsung Galaxy i7500 und dem Galaxy i5700. Als neue Features verfügte Cupcake beispielsweise über eine Bluetooth-Headset-Unterstützung, eine neue Tastatur mit Texterkennung sowie die Möglichkeit zum Upload von Videos auf YouTube. Mittlerweile wird diese Version nicht mehr unterstützt.

Hinter der Bezeichnung Android Donut verbirgt sich ein Google Betriebssystem für Mobilgeräte mit der Versionsnummer 1.6, das am 15. September 2009 veröffentlicht wurde. Zu den neuen Funktionen zählten damals die Konfigurierbarkeit von VPN (Virtual Private Networks) sowie eine differenzierte Energieverbrauchssteuerung. Außerdem arbeitet die Suchfunktion seit Android Donut selbstoptimierend und quellenübergreifend. Weitere wichtige Neuerungen dieser Version waren die Text-to-Speech-Funktion, die Gestenerkennung sowie die Bereitstellung von mehr als einer Bildschirmauflösung. Aufgrund der rasanten Entwicklungen von mobiler Betriebssoftware kam nur wenige Monate später die nächste Version – Android Eclair – auf den Markt. Heute wird die mehr als acht Jahre alte Version Android Donut nicht mehr von Google unterstützt.

Android Eclair ist ein Synonym für die Androidversionen 2.0 und 2.1 und wurde im Jahr 2009 entwickelt sowie herausgebracht. Das Besondere waren vor allem die Zusatzfunktionen für das Messaging sowie für die Multimedia-Anwendungen. Dank der neuen Softwareversion konnten die Nutzer unter anderem von einer Suchfunktion für SMS/MMS sowie von Verbesserungen im Web-Browser profitieren. Auch die Kamera sowie Bluetooth brachten neue Funktionen mit und verbesserten somit die Handynutzung. Mittlerweile wurde Android Eclair längst durch seine Nachfolger Kitkat und Marshmallow abgelöst und spielt auch im internationalen Vergleich keine Rolle mehr.

Der Begriff Android Froyo steht für das Release 2.2 des erfolgreichen Betriebssystems von Google und wurde erstmals im Mai 2010 eingesetzt. Ab der Ziffer 1.5 tragen alle Versionen zusätzlich den Namen einer Süßigkeit. Android Froyo sorgte im Vergleich zu den Vorgängerversionen für eine deutlich verbesserte Performance, ließ Video-Drehs in HD-Qualität sowie das Implementieren von Push-Medien in eigenen Anwendungen zu. Außerdem erlaubte diese Version erstmals die Nutzung von Android-Geräten als WLAN- oder USB-Modem. Als weitere Neuerung konnten Apps nun auch auf separaten SD-Karten, anstatt nur im lokalen Handyspeicher untergebracht werden. Gegenwärtig findet diese Version jedoch keinen Support mehr durch den Hersteller.

Android Gingerbread ist eine Version des Google Betriebssystems Android für mobile Endgeräte, die mit mehreren Updates zwischen Dezember 2010 und September 2011 veröffentlicht wurde. Als Nachfolger von Android Froyo zählt es insgesamt sieben Versionsnummer – von 2.3 bis 2.3.7. Zu den Besonderheiten von Android Gingerbread zählt beispielsweise die erstmalige Unterstützung von HTML5 Audio sowie Google TV. Auch die sogenannte Near Field Communication (NFC) machte sich diese Version des Betriebssystems bereits zunutze. Weitere Features von Android Gingerbread kamen nicht in der ursprünglichen Version, sondern mit späteren Updates unter demselben Namen. Dazu zählen unter anderem eine verbesserte Integration von sozialen Netzwerken sowie der Video- und Voice-Chat mit Google Talk.

Android Honeycomb ist die Bezeichnung für die Betriebssystemversion 3.x von Android. Das spezielle Betriebssystem wurde im Jahr 2011 auf den Markt gebracht und vor allem auf die Benutzung von Android-Tablets angepasst. Besonders die Benutzeroberfläche ist anwendungsfreundlicher geworden und auch die Widgets, der Internetbrowser und die Proxy-Einstellungen wurden verbessert. Darüber hinaus konnten Nutzer von einer verbesserten Appdarstellung sowie einer erweiterten CPU-Hardware-Unterstützung profitieren. Die Nachfolger von Android Honeycomb sind unter anderem Android Ice Cream Sandwich, Jelly Bean sowie KitKat, welche ebenso mit vielen neuen Verbesserungen und Korrekturen aufwarten.

Die Bezeichnung Android Ice Cream Sandwich steht für die Version 4.0 des vielgenutzten Betriebssystems, das beispielsweise in Tablets, Smartphones, Netbooks und TV-Geräten zur Anwendung kommt. Auf den Markt kam das Release – zeitgleich mit Googles neuem Flagschiff-Smartphone Galaxy Nexus – im Oktober 2011. Als wesentliche Neuerung galt hierbei die Zusammenführung der bisher separaten OS-Versionen für Tablets, Smartphones und Google TV. Zudem vereinfachte die Verwendung eines einzigen API-Frameworks die Programmierung neuer Apps. Als weitere Features wartet Android Ice Cream Sandwich unter anderem mit konsistenten Kontextmenüs, neuen Animationen, einer nativen Screenshot-Funktion, einem innovierten Face-Unlock sowie zahlreichen weiteren Funktionalitäten auf.

Android Jelly Bean kam im Juni 2012 als zweite 4.x Version des mobilen Google Betriebssystems auf den Markt und folgte auf Android Ice Cream Sandwich. Bis Anfang Oktober des Folgejahres wurden noch sieben weitere Versionsupdates unter dem Namen Android Jelly Bean veröffentlicht – vom ursprünglichen 4.1 bis hin zur Variante 4.3.1. Eine große Besonderheit dieser Version war die erstmalige barrierefreie Gestensteuerung mit Braille-Unterstützung. Außerdem konnten Smartphones mit diesem Betriebssystem nun auch Mehrkanalaudio nutzen. Die Google Now Integration mit Vorschlägen zur aktuellen Suche sowie das systemweite Streaming über Miracast waren weitere Neuerungen. Für mehr Sicherheit sorgten ab Android Jelly Bean die Unterstützung von Wi-Fi Protect Setup (WPS) sowie die Einführung eingeschränkter Benutzerkonten – beispielsweise für Kinder.

Android KitKat ist die Version 4.4 des Betriebssystems Android. In dieser 2013 veröffentlichten Version wurden unter anderem die E-Mail-, Uhren- und Download-App überarbeitet und auch die Barrierefreiheit sowie die App Google+ Hangouts wurden verbessert. Darüber hinaus konnten Nutzer von einer Vielzahl neuer Emoticons profitieren und eine optische Überarbeitung inklusive transparenter Statusleiste genießen. Auch die Beschränkung auf fünf „Home-Screens“ wurde aufgehoben, sodass sich die Benutzeroberfläche individueller gestalten lässt. Die Nachfolger von Android KitKat sind unter anderem die 2014 erschienenen Betriebssysteme Android Wear und Android Lollipop sowie die 2015 entwickelte Betriebssystemversion Android Marshmallow.

Mit Android Lollipop ist die im November 2014 erschienene Version 5.0 des erfolgreichen Betriebssystems gemeint, das unter anderem in Netbooks, Smartphones, Tablets, Fernsehern und Uhren zum Einsatz kommt. Als wesentliche Neuerung gegenüber den Vorgängerversionen galt die Anpassung an Googles Designrichtlinien. So wurden beispielsweise neue Unser-Interface-Elemente sowie 3D-Animationen integriert. Eine überarbeitete Farbgestaltung sorgte für eine noch ansprechendere Optik und erweiterte Soft-Keys ermöglichten eine besonders intuitive Bedienung. Ebenfalls neu waren das Anzeigen von Benachrichtigungen auf dem Sperrbildschirm sowie ein sogenannter Kill-Switch, mit dem sich gestohlene Geräte sperren ließen. Abgelöst wurde Android Lollipop im Oktober 2015 von der Version Marshmallow.

Hinter der Bezeichnung Android Marshmallow verbirgt sich die im Oktober 2015 veröffentlichte Version des Google Betriebssystems Android für mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets. Unter diesem Namen wurden lediglich die Versionsnummern 6.0 und 6.0.1 veröffentlicht, die jedoch eine Vielzahl an Neuerung mit sich brachten. Unter anderem war ein neues Berechtigungssystem Teil der Software, die erstmals die Einschränkung von App-Berechtigungen ermöglichte. Darüber hinaus können seitdem MicroSD-Karten als interner Speicher formatiert und somit Apps direkt auf diesem Medium installiert werden. Die Unterstützung von USB Typ C sowie der Schnellstart der Kamera waren weitere neue Features. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern wird Android Marshmallow derzeit noch unterstützt.

Android Nougat ist die 7. Version vom Betriebssystem Android und wurde 2016 veröffentlicht. Nutzer konnten mit dieser Neuerung unter anderem eine Datenkomprimierung sowie eine Optimierung des Energiesparmodus „Dose“ genießen, ebenso ein überarbeitetes Einstellungsmenü und einen verbesserten Benachrichtigungsdienst. Außerdem wurden neue Emojis in die Tastatur integriert und Verbesserungen am Bluetooth-System vorgenommen. Android Nougat ist der Nachfolger von der Betriebssystemversion Android Marshmallow, während ein Jahr später im Jahr 2017 bereits das Betriebssystem Oreo auf den Markt kam.

Nach über einjähriger Entwicklungszeit bringt die neue Android Version einige Neuerungen mit, auf die sich die Nutzer freuen können. Es wurden Änderungen betreffend der Systemperformance und -stabilität sowie auch für den Anwender sichtbare Verbesserungen vorgenommen. Im folgenden Abschnitt soll nun näher auf einige der zahlreichen Erneuerungen eingegangen werden.

Bei einem Anti-Staub-Stecker handelt es sich um ein sehr nützliches Zubehörteil für jedes herkömmliche Handy oder Smartphone. Solch eine kleine Abdeckung schützt die empfindlichen Anschlüsse des Mobilgerätes vor Staub, Schmutz und Spritzwasser und ist somit ein praktisches Helferlein für den Alltag.

Viele Smartphones sind heutzutage fest verklebt und nicht dafür vorgesehen, dass einzelne Bauteile ausgetauscht werden.

Die Abkürzung „App“ steht für den englischen Begriff application software und meint ganz allgemein eine Computeranwendung. Im deutschen Sprachgebrauch hat sich die Bezeichnung App als Synonym für eine mobile Anwendersoftware, wie sie vor allem auf Smartphones oder Tablets zum Einsatz kommt, etabliert. Diese mobil verfügbaren Programme können sowohl für iOS als auch für die Betriebssysteme Android und Windows in entsprechenden App Stores heruntergeladen und auf dem jeweiligen Gerät installiert werden. Das Angebot hierfür ist riesig und reicht von kostenlosen Apps für soziale Netzwerke wie Facebook oder WhatsApp bis hin zu kostenpflichtigen Spielen oder Navigations-Apps. Seit der Einführung des Microsoft Betriebssystems Windows 8 gibt es auch Desktop-Anwendungen, die als App bezeichnet und sowohl auf dem PC als auch auf mobilen Geräten genutzt werden können.

Der App Store ist eine Art digitale Vertriebsplattform für unterschiedliche Anwendungen, Musik, Spiele und Videos. Wer über ein Smartphone oder Tablet verfügt, der kann darüber alle Anwendungen bzw. Apps beziehen, die täglich mit dem Smartphone genutzt werden. Die offizielle Seite des App Stores kann über den Homescreen des Smartphones oder im Browser direkt aufgerufen werden.

Apple Pay ist ein 2014 auf dem iPhone 6 eingeführtes Zahlungssystem des amerikanischen Unternehmens Apple. Dieser Dienst ermöglicht neben vereinfachten Überweisungen auch das Tätigen von Zahlungen in bestimmten Apps und Geschäften. Nachdem das System in den USA gestartet ist, wurde der Dienst im Laufe der Jahre auch in mehreren anderen Ländern veröffentlicht.

Der Begriff Audiobuchse beschreibt verschiedene Anschlussarten für Geräte zur Tonaufnahme und -wiedergabe. Als Gegenstück zum Audiostecker ist die Buchse direkt in den PC, das Smartphone oder die Stereoanlage integriert, um das digitale oder analoge Signal aufzunehmen.

Während bei älteren Handy-Kameras sogenannte Fixfokuslinsen mit einer unveränderlichen Entfernungseinstellung verbaut wurden, verfügen moderne Modelle heute in der Regel über einen Autofokus.

Ein AUX-Anschluss ist für viele Smartphone-User unverzichtbar, weil er eine besonders schnelle und unkomplizierte Möglichkeit bietet, das Smartphone mit bestimmter Hardware zu verbinden. Er zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass er bei allen Smartphones baugleich ist.